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Omaha HiLo - Nut-Lo Draws OOP

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  • Omaha HiLo - Nut-Lo Draws OOP

    Mich würde einmal prinzipiell interessieren, wie Ihr Nut-Lo Draws spielt. Ich gebe einmal ein paar Beispiele mit und ohne Zusatzdraws für ein Hi. Bet? Check/call? Limit Omaha Ring game Limit: $0.50/$1 10 players Converter Pre-flop: (10 players) Hero is SB with UTG folds, UTG+1 calls, UTG+2 calls, 5 folds, Hero calls, BB checks. Flop: (4SB, 4 players) Hero ? Flop: (4SB, 4 players) Hero? Limit Omaha Ring game Limit: $0.50/$1 10 players Converter Pre-flop: (10 players) Hero is SB with UTG folds, UTG+1 calls, UTG+2 calls, 5 folds, Hero calls, BB checks. Flop: (4SB, 4 players) Hero ? Flop: (4SB, 4 players) Hero ?

  • #2
    Nut-Draws zu High und Lowhand (2. Beispiel) würde ich nahezu stets aggressiv spielen.

    Die erste Hand ist schwieriger: Gegen nur einen Gegner spiele ich check/fold (was will ich gegen nur einen Gegner mit vielleicht dem halben Pot?). Gegen zwei Gegner check/call, es sei denn ich rechne mir Foldequity aus, was zumindest auf niedrigen Limits nicht gerade wahrscheinlich ist. Gegen drei oder mehr Gegner würde ich auch hier erhöhen, weil die Hand dann selbst wenn ich gequartert werde noch break-even steht. Mir wäre aber wohler bei alledem, wenn ich eine dritte Lowcard auf der Hand hätte.

    Pot-Limit wäre die erste Hand jedenfalls ein Fall für check/fold, die zweite hinge sehr stark vom Profil der Gegner ab.

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    • #3
      wie ich einen nut-low-draw spiele hängt davon ab wie gut die chancen auf einen scoop sind. wenn ich nicht die möglichkeit habe den ganzen pot zu gewinnen ist der draw nicht profitabel, wenn er nicht gerade sehr billig ist oder viele spieler dabei sind. bei omaha kommt dann auch noch öfter vor, dass der lowpot nochmal geteilt wird. im endeffekt hat man dann mit der nut low sogar verlust gemacht. deswegen: kann man einen scoop machen, dann spielen. wenn nicht, dann passen. das tut zwar manchmal weh, bringt aber auf dauer geld

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      • #4
        Zitat von oblom Beitrag anzeigen
        Mich würde einmal prinzipiell interessieren, wie Ihr Nut-Lo Draws spielt. [am Flop]
        Also am Turn bin ich natürlich passiv, wenn ich keine zusätzlichen High-Chancen habe, ist doch loge.

        Anders siehts am Flop aus, wenn die Anzahl der Gegner grösser als zwei ist, dann bette ich immer, dann will ich Umsatz. Hast Du bspw. A2 und es liegt 34x, dann kriegst Du ja zweimal 16 "Outs". Diskontieren musst Du natürlich die "Gegenouts" (A,2) und die zu erwartende Teilung, wenn ein anderer auch A2 hält. Am Flop siehts aber erst mal gut aus.
        Ich habe dann auch immer ein Auge auf die möglichen Highs mit denen sich die High-Spieler aufheizen können, gerne sehe ich dann draws und am river auch schon mal ein Paar.

        Wichtig also immer auch die Anzahl der Gegner. Rauskriegen tut man im FL ja in aller Regel "niemand".
        Last edited by fadmin; 29-12-2007, 01:42.

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        • #5
          Also ich denke, die letzten zwei Beispiel mit dem Nutflushdraw zusätzlich sind unstrittig - bet for Value.

          Was das erste Beispiel betrifft:
          Das bette ich im HU auf jeden Fall - nicht unbedingt for Value, sondern for Fold Equity.
          Bei drei Spielern spiele ich passiv - zu wenig Fold Equity, zu wenig Value.
          Ab vier Spielern wird es interessant. Fold Equity kann man vergessen. Ist eine Bet for Value? Ich muss mein Draw machen, es besteht die Gefahr, gequartert oder - schlimmer - counterfeitet zu werden. Alles in allem scheint mir eine Donkbet hier eigentlich nicht gut zu sein. Wenn es blöd hergeht, wird gleich geraist und das Feld reduziert.
          Daher bin ich für check/call bzw. bei allzu viel Flopaction kann man das Nut-Lo Draw dann auch einmal folden.

          Fall2 mit dem Wheel Draw ist dann wieder eine andere Sache ...

          Gibt's dazu keine Theorieartikel irgendwo?

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          • #6
            Also ich habe vor einem halben Jahr auch mit O H/L angefangen, seitdem George Danzer bei der WSOP 2007 an einem FT dabei sahs (allerdings im PLO8 und nur auf Platz 9 am Ende).

            Gibt's dazu keine Theorieartikel irgendwo?
            Auf deutsch gibt es fast nichts.
            Wenn man was findet, dann meist nur im Zusammenhang mit PLO.
            Auf englisch gibt es schon mehr, vorallem auch in Büchern.
            Ich kann daher den FL-O-H/L-Teil in Super-System II nur empfehlen. Der ist zwar eher kurz, aber alles ist besser als nichts.

            Interesant finde ich hier, dass "skyflyhi" sagt, dass man im FL nie jemanden rausbekommt und "oblom" dagegen gute Fold Equtiy gegen einern Gegner sieht.
            Man muss das hier einfach mehr auf ein spezielles Limit beziehen. Zum einen geht es nur um FL und nicht um PL. Zum anderen ist 0.10/0.20$ (mein Limit) etwas anderes als 0.50/1.00$ (von "oblom").

            Zurück zum Thema...Ich habe gemerkt, dass auf den kleinern Limits nur sehr wenig auf den Low-Teil geschaut wird, was das Spielen eines Low-Draws profitabler macht, da man keinen Split des Low-Teil fürchten muss. Zudem lässt bei einer so großen Spielerzahl, wie sie auf diesen Micro-Limits vorherrscht, sehr oft für Value setzen.

            Gegen einer Gegner tendiere ich aber auch öfter zum Fold (wie "Midas14") als zum Bluff, auch wenn ich Fold Equity sehe (wie "oblom"). In diesem Beispielen sitzen wir immer out of position, was einen Bluff-Bet (aus dem SB) nach meiner Meinung zu gefährlich macht, da zu oft der Gegner getroffen hat (Omaha ist halt ein Flop-Spiel). Zudem müssten wir gegen ein Raise auch folden (soweit es die Pot Odds erlauben).
            Gegen zwei Gegner kann man nur diesen einen Satz sagen: "it depends...". Da ist es zu sehr von den Gegnern und den eventuell zugehörigen Reads abhängig, als das man eine Globalurteil machen könnte. Falls möglich würde ich aber immer check-behind spielen, um die Freecard zu nehmen. Da reicht die Fold-Equity niemals für beide Spieler. Und wenn wir spielen, wollen wir auch gegen alle oder gegen keinen (da wir ja erstmal treffen müssen).
            Gegen mehr Gegner lässt sich auf Grund der Pot Odds für Value callen oder sogar raisen (leider auch sehr Situationsabhängig).

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            • #7
              Naturlich soll man setzen um zu sehen wie deine Gegner reagiern.Wenn du gecallt wirst,hat dein gegner meistens auch ein draw,wenn er dich raised hat er warscheinlich ein set.
              Du solltest nut-nut draws am flop agressiv spielen.
              Wenn du nur low draw hast sollst du hochstens einen bet on flop callen.Es ist die Wahrscheinlichkeit gross das jemand auch a-2 hat und dann wirst du wahrscheinlich Geld verlieren auch wenn du deinen low machst.
              Last edited by fadmin; 03-02-2008, 15:49.

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