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45er oder 9er sng spielen

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  • 45er oder 9er sng spielen

    hallo leute,

    mal ne frage. hab die sufu schon benutzt aber iwie nix passendes gefunden.

    ich spiele seit geraumer zeit die 1,20 $ sng ( 9er ) und komme da bankrollmässig irgendwie nicht von der stelle.gedenke jetzt auf die 1,20 (45 er ) umzusteigen.

    was ist profitabler?

    habt ihr vielleicht erfahrungen damit?

    danke schon mal

  • #2
    Hallo
    Das wäre meiner Meinung nach ein Schritt in die falsche Richtung.Da bei den 45er die Varianz noch größer ist kommst du noch seltener ITM. Ich rate dir weiter zu versuchen die 9er zu schlagen.

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    • #3
      Ich glaube auch, daß wenn du die 9er-SNGs nicht schlägst, du Probleme bei den 45ern bekommst.

      Was hast du denn für eine Samplesize bei den 9er-SNGs ?
      Welchen ROI erreichst du dort ?
      Erst aber etwa 1000 SNGs (manche sagen sogar noch mehr) bekommst du eine vernünftige Aussagekraft.

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      • #4
        Du willst einen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Bei den 9er SnG handelt es sich zwar wie bei den 45er SnG jeweils um SnG. aber vergleichbar sind sie nicht mal im Ansatz. Ersteres ist ein STT und das zweite ist ein MTT (das erste das wirklich in diese Kategorie passt) Der Unterschied ist das sich die Anzahl der Spieler am Tisch beim 9er STT kontinuierlich reduziert, Während du beim 45er MTT 5 mal einen vollen Tisch vorgesetzt bekommst, das ändert die Spielweise vollständig.

        Und lass dir nicht einreden, dass du, wenn du 9er Tische nicht schlagen könntest bei den 45ern erst recht Probleme haben wirst. Es gibt Leute die können mit der puren Aggressivität der STT nichts anfangen und werden sich dort nie anpassen können, spielen aber profitabel MTTs. Probiers einfach aus.
        Wichtig ist: du brauchst für MTT eine größere BR als für STT.

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        • #5
          gebe da 5dmark recht.

          es kann durchaus sein das Dir 45er besser liegen als 9er,
          jedoch musste berücksichtigen das man bei 45 seltener in geld kommt als bei 9er!!!

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          • #6
            Also ich finde diese Rumgehopse (so a la ich schlage dies nicht, dann spiele ich halt jenes) extrem kontraproduktiv.

            Wenn jemand die tiefsten Limits von egal was nicht schlägt, dann heißt das schlicht und einfach, dass dieser jemand ein schlechter Spieler ist und mehr an seinem Spiel arbeiten sollte.

            Und wenn man SNGs nicht schlägt, weil man mit irgendeiner Aggression nicht klar kommt, dann mag das einen zwar daran hindern, zweistellige Limits zu schlagen, aber doch nicht 1$-SNGs.

            Wenn man diese Limits nicht schlägt, liegt das einfach an der eigenen Faulheit. Und man wird sicherlich nicht auf einmal der personifizierte Pokergott, nur weil man die Variante wechselt, und sich mit dieser genausowenig beschäftigt wie mit der davor.

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            • #7
              @DrJ

              es geht ihm nicht um die frage ob höheres limit oder nicht, sondern ob STT-SNG oder MTT-SNG

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              • #8
                Das habe ich schon verstanden.
                Nur ist es völlig egal ob er MTTs oder STTs spielt, wenn er ein schlechter Spieler ist (und jemanden der keine Microlimits schlägt, kann man wohl so nennen) wird er weder das eine noch das andere schlagen.

                Solche Sachen wie Vorlieben und son Zeug, das ja gerne mal als Begründung für einen Wechsel der Variante angeführt wird, kommen für mich eben erst in höheren Limits zum tragen.
                Denn die Micros sind eben so schlecht, dass die jeder mit etwas theoretischen Kenntnissen schlagen können sollte.

                Und der Glaube, dass man STTs nicht schlägt, und dann ohne weitere Übung die MTTs in Grund und Boden spielt, ist eben ein sehr großer Irrglaube, der aber hier im Forum gerne mal verbreitet wird.

                Comment


                • #9
                  Zitat von DrJ_22222 Beitrag anzeigen
                  ...

                  Und der Glaube, dass man STTs nicht schlägt, und dann ohne weitere Übung die MTTs in Grund und Boden spielt, ist eben ein sehr großer Irrglaube, der aber hier im Forum gerne mal verbreitet wird.
                  Das hat ja auch keiner behauptet.
                  Tatsache ist allerdings das man in STTs seine Spielweise in relativ kurzer Zeit (zwischen Beginn und Bubble) radikal umstellen muss (und man muss wissen wann, warum und wie, einfach auf LAG umschalten, wie in diversen Ausbildungsbereichen ausgeführt wird reicht eben nicht). Während diese Phase bei MTTs aufgrund der Vielzahl am Tisch vorhandener Spieler eher gemächlicher abläuft. Ich fand MTTs aus diesem Grund früher auch angenehmer zu spielen als STTs. Und allein aus diesem Grund, weil ich mich dort wohler fühlte hab ich dort besser gespielt als in STT.
                  Zum lernen sollte man eben da Spielen, wo man sich wohlfühlt.
                  Last edited by fadmin; 18-02-2009, 12:14.

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                  • #10
                    @ 5dmark: #2

                    Wichtig ist doch, dass man auch Spass hat bei dem, was man tut. Und wenn man merkt, dass einem die MTT-SnG mehr liegen, warum nicht wechseln?
                    Baue mir selber gerade nach Weihnachtscashout wieder ne BR auf - und das mit MTT, weil ich das endlich mal gescheit lernen will.
                    Funktioniert wunderbar, mit richtigem BR-Management!

                    Es muss nicht jeder jede Variante beherrschen.
                    Findet doch erstmal raus, was am meisten Spass macht - hat bei mir 2 Jahre gedauert und wechselt noch.

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                    • #11
                      ich hab mir die frage auch schon mal gestellt und ich fand das sie dich double up sng für mich am besten rechnen, denn ich hab mir mal die payout strucktur bei den 45 er tunieren angeguckt und das fand ich nich so toll. außerdem musst du da nich 8 schlagen sondern ne vielzahl davon.
                      aus dem grund hab ich mich dagegen entschieden

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                      • #12
                        Also zum einen hat der Threadersteller nirgends geschrieben, dass ihm dieses oder jenes keinen Spass macht.
                        Er meinte, dass er die 1,20$-SNGs nicht schlägt und überlegt nun eine Variante zu spielen, die letztendlich sehr ähnlich ist.

                        Und wie schon gesagt, wenn man die Microlimits nicht schlägt, hat man riesige Leaks in seinem Spiel, und die werden sicherlich nicht verschwinden nur weil man etwas anderes spielt.

                        Außerdem hängt der "Spassfaktor" zumindest bei mir, nicht unwesentlich vom Ergebnis ab.
                        Wenn man also keine Lust mehr hat, sollte man vielleicht eher generell weniger spielen und mehr Zeit in die Theorie stecken. Dann kommen auch die besseren Resultate und damit auch der Spass wieder.

                        Und wenn einem 9er SNGs so überhaupt keinen Spass machen, wird es bei 45er SNGs auch nicht anders sein, oder wird da so grundverschiedenes Poker gespielt, dass das auf einmal wieder Spass macht? Ist doch beides No Limit Texas Holdem.

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                        • #13
                          also das hört sich ja schon mal interessant an.

                          also ich behaupte jetzt einfach mal das ich kein schlechter spieler bin. finde die 1,20 $ geschichten aber trotzdem irgendwie seltsam von den gegnern her. da kann ich noch so gut spielen, aber wenn in jedem 2. turnier irgend n fisch denkt auf mein kk reraise mit nem 67s all in zu pushen und sich dann auch noch durchzulucken ( nur n beispiel). inde man kommt deswegen einfach nicht voran. spiele ja nicht einfach wie n dubel drauf los, sondern halte mich schon an die regeln für sng s. mache ja auch profit, aber halt so mühsam und langsam.

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                          • #14
                            Klar, in den 1,20er SnGs sind sicherlich viele Fische unterwegs. Allerdings sollte man, wie bereits gesagt, Langzeitresultate betrachten. Es kommt natürlich vor, dass man, wie in deinem Beispiel, mit KK gegen suited connectors verliert. Wichtig ist eben, dass du es auf Dauer schlagen kannst.

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                            • #15
                              also als ich angefange habe, hab ich mit den Sngs auf dem niedriegsten limit auch nich wirklich Gewinn erwirtschaften können, als ich mich dann eingehender mit der Theorie beschäftigt habe, bin ich ebenfalls zu den 45er gewechselt, und konnte da auf den micros ohne Probleme einen zweistelligen ROI erreichen.
                              Ausserdem würde ich eher dazu raten die Turbos zu spielen, da der Rake da signifikant geringer ist, wenn man die 1.20$ statt der 1.10$ Turbos spielt, muss man schon einen knapp 10% höheren effektiven ROI erziehlen um even zu sein, für anfänger eher schwer das durch den leicht erhöhten skillfaktor bei den Nicht-Turbos auszugleichen.
                              Ausserdem hab ich den Eindruck, dass bei den Turbos die Leute eher (eig gezwungener maßen) looser spielen und die normalen sich immer endlos ziehen.
                              Und der entscheidenste Punkt die 45er Sngs zu spielen, ist ganz einfach die Gewinnerwartung, da insbesondere bei den 1.10$ unfassbar viel deadmoney im pool ist, also ich konnte die 1.10$ problemlos mit nem ROI von 45% schlagen, und die 3.25 mit dem ROI von immerhin 38% (warn glaub ich nur ca 500 oder so, bin mir meines edges aber trotzdem 100% sicher), zeig mir einen der diese werte bei sngs schafft

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