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Theoriegrenze der SSS? bzw. Potodds vs. SSS?

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  • Theoriegrenze der SSS? bzw. Potodds vs. SSS?

    Ich spiele erst seit sehr kurzer Zeit und bisher nur wenige Hände nach SSS, daher ist mir dieses mögliche Problem beim Konsum des Ausbildungscenters nie in den Sinn gekommen. Anlass ist die folgende Hand: - Tisch mit 9 Spielern - UTG hat ca. 90 BB (Spieler ist in mehr als jeder zweiten Hand verwickelt und hat schon viele loose Moves und Calls gezeigt) - UTG+1 = Hero mit 24 BB ( ) - UTG limp, Hero raise 5 BB, alle folden, UTG call (Pot = 11,5 BB) - Flop: , Hero beabsichtigt auf ein check oder bet all-in zu pushen - UTG bet 20 BB! ... Hero überlegt ... ..UTG hat kein Overpair, Underset oder AJ (falls doch ) ..UTG hat häufig Any2 (von Middlepair bis zu reinem Flushdraw) bzw. blufft ..UTG hat nur in einer Minderheit der Fälle den Flush gefloppt ..in dieser besonderen Situation gebe ich dem UTG dennoch relativ viel Credit und sehe ihn in einer Mehrzahl von Händen mit Overcards und einem Flushdraw .. Fazit: ich bin wahrscheinlich vorn bzw. sogar weit vorn ... Hero call (all-in). [Der Ausgang der Hand ist für das Problem nicht entscheidend.] Bei späterer Analyse dieser Hand stellt sich mir dann doch die Frage: Sind meine Überlegungen zur Range des Gegners und den Potodds überhaupt mit der Standard-SSS vereinbar/in der SSS notwendig? Wäre die Überlegung „Ich habe eine Made-Hand, auch wenn mich DIE Made-Hand (z. B. ) dominiert. In diesem Fall habe ich noch Outs.“ für einen call ausreichend gewesen, da ich als SSS-ler ja mit Made-Hands all-in gelangen will? Oder habe ich in dieser speziellen Situation gar keine Made-Hand? Bitte um eure Hilfe, möglichst mit Begründung. _______________ Hinweis an die Mods: Ich habe mit der Suchfunktion zwar einen ähnlichen Thread gefunden (http://www.intellipoker.com/communit...d.php?t=19194), in dem zwar in alle Richtungen diskutiert wurde, in dem ich aber keine eindeutige Tendenz in die eine oder andere Richtung feststellen kann.

  • #2
    schön dich hier auch im forum zu sehen. is ja lang her das wir zusammen an den razztischen gesessen haben.

    zum thema: ich denke das wär eigentlcih der push angebracht worden. die sss baut ja darauf auf entweder zu pushen oder zu folden. klar war da die möglichkeit eines flushs oder eines draws aber es ging ja auch darum die hand zu schützen und ich hätte dabei auch gepusht. vermutlich all in.

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    • #3
      Moin

      Wenn der Gegner 1 Herz hat hast bist mit 71% vorne, hat er 2 ist er mit 67% vorne...

      So ein Board zu spielen mache ich von den reads auf den Gegner abhängig. Wenn er, so wie beschrieben loose ist, gerne raist und reraist, dann wäre es für keine Frage alles rein zu schieben.

      Wenn er den flush schon fertig hat und trotzdem 20BB da reinhaut, dann ist einfach nur blöde. So lockt man doch keinen in den Pott..
      ICH HABE KEINE SIG MEHR

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      • #4
        ich denke ich gehe an dem spot hier auch Broke da du in den meisten fällen vorn liegst und noch outs hast wenn du hinten liegen solltest

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        • #5
          Sorry, aber ich will hier gleich noch mal richtungssteuernd eingreifen:

          Das man in solcher Situation als SSS-ler in der Regel pusht, ist - glaube ich - relativ eindeutig.
          (In diesem Fall war HERO jedoch in Position und die Frage des Pushes stellte sich auch nicht mehr.)

          Die mich brennender interessierende Frage ist aber:
          Sind meine Überlegungen zur Range des Gegners und den Potodds überhaupt mit der Standard-SSS vereinbar/in der SSS notwendig?

          Comment


          • #6
            Zitat von mtheorie Beitrag anzeigen
            Die mich brennender interessierende Frage ist aber:
            Sind meine Überlegungen zur Range des Gegners und den Potodds überhaupt mit der Standard-SSS vereinbar/in der SSS notwendig?
            Denken schadet nie . SSS besteht ja nciht nur aus den 3Anweisungen die im Ausbildungszentrum stehn. Da gibt es ziemlich viel zu variieren. Und postflopspiel hat immer was mit denken zu tun. Es ist ja gut, wenn du dich von einer Hand trennst, weil du dir sicher bist, dass die Geschichte auf Dauer Verluste bringt (umgekehrt genauso). Das vergrößert das value und das ist ja Sinn der Sache...

            Zu der Hand-> easy call. Man wird Oft mit draws aus dem Pot gedrängt (oder zumindest versucht). In den meisten Fällen hat er hier keinen FLush, selbst wenn, hast du ja sogar ncoh outs. Und es gibt massig Hände die du Stark dominierst!

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            • #7
              Ganz klarer Call!
              Warum? Zum einen reiht es (in diesem Fall) die Regeln der SSS auszuführen.
              Aber es gibt auch mathematische Gründe:
              Der Pot beträgt (wenn ich richtig gerechnet habe) 11,5BB vor seiner Bet.
              Wenn er bettet und du Callst (19BB jeweils) werden das dann 49,5BB.
              Damit dein Call also profitabel wird, musst du in mehr als 38,4% gewinnen.
              Hält er definitv einen Flush, so ist deine Gewinnchace 34,3%.
              Hält er einen Flush oder ein (dir unterlegenes) Set, so ist deine Gewinnchance schon 41,2%!
              Wenn man Overpairs, Twopairs, Flushdraws, Streightdraws, kleine Paare oder sogar Bluffs in seine Range reinnimmt, dann bist du meilenweit vorne.

              Fazit: Wenn du dir absolut sicher bist, dass er einen Flush hält kannst du hier grade noch folden.
              Wenn es auch nur eine Chance gibt, dass er irgendetwas schlechteres, als den fertigen Flush so spielt (und das scheint ja bei dem Gegner so zu sein), dann musst du callen.

              Denken schadet nie, aber in diesem Fall machst du dir sicher zu viele Gedanken.
              Last edited by fadmin; 06-02-2009, 00:20.

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              • #8
                Jap, ganz klarer Call. Selbst wenn UTG ein sagen wir mal Vollspacko ist, wird er schon sehen das dort ein Flushboard liegt und versuchen dich mit einer Donkbet aus den Pot zu drücken. In sehr seltenen wird er auch wissen was ein Shortstack-Spieler ist. Nach Tab. kannst du UTG+1 nur TT+ und AK haben und gerade Blätter wie AK (ohne Herz versteht sich) und z.T. TT lassen sich durch eine Donk-Bet hier oft aus den Pot verdrängen.
                Noch ein anderer Punkt spricht für einen Call. Die Overbet ist eher ein Zeichen von Schwäche (zumindest auf den Limits 0,1$ und 0,25$, wo ich spiele). Wenn Spieler hier ein Made-Flush-Hand haben, pushen sie OOP so gut wie nie. Gegen einen Shortstack wird hier oft check/raise gespielt oder in seltenen Fällen eine Minbet bis halbe potsize.
                Last edited by fadmin; 06-02-2009, 16:03.

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                • #9
                  Zitat von mtheorie Beitrag anzeigen
                  Sorry, aber ich will hier gleich noch mal richtungssteuernd eingreifen:

                  Das man in solcher Situation als SSS-ler in der Regel pusht, ist - glaube ich - relativ eindeutig.
                  (In diesem Fall war HERO jedoch in Position und die Frage des Pushes stellte sich auch nicht mehr.)

                  Die mich brennender interessierende Frage ist aber:
                  Sind meine Überlegungen zur Range des Gegners und den Potodds überhaupt mit der Standard-SSS vereinbar/in der SSS notwendig?
                  Bei der Standart-SSS wie sie aktuell bei Intellipoker veröffentlicht ist, sind grundlegende Spielzüge beschrieben bei deren Einhaltung man einen konstanten Gewinn erwirtschaften wird. Die Strategie hat aber einen großen Nachteil: Sie reagiert nicht auf die unterschiedlichen Gegner, sondern wir spielen einfach stumpf unseren Handwert.
                  Jegliche Überlegung in einer Hand, egal wie grundlegend oder weitreichend sie ist, sollte sogar gemacht werden. Durch ständiges Hinterfragen der Gegnerranges, Aktionen, Hände, der SSS, usw kann man erst sein Spiel auf eine höhere Ebene bringen.
                  Man sollte dabei aber nicht zu viel denken. Gegen einen Lag/Maniac folden wir sicher nie Topset

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                  • #10
                    Zitat von Zycho_flo Beitrag anzeigen
                    Denken schadet nie . SSS besteht ja nicht nur aus den 3 Anweisungen die im Ausbildungszentrum stehn. Da gibt es ziemlich viel zu variieren. Und postflopspiel hat immer was mit denken zu tun. Es ist ja gut, wenn du dich von einer Hand trennst, weil du dir sicher bist, dass die Geschichte auf Dauer Verluste bringt (umgekehrt genauso).
                    Zitat von Gelöschter Benutzer Beitrag anzeigen
                    Die Strategie hat aber einen großen Nachteil: Sie reagiert nicht auf die unterschiedlichen Gegner, sondern wir spielen einfach stumpf unseren Handwert. Jegliche Überlegung in einer Hand, egal wie grundlegend oder weitreichend sie ist, sollte sogar gemacht werden. Durch ständiges Hinterfragen der Gegnerranges, Aktionen, Hände, der SSS, usw. kann man erst sein Spiel auf eine höhere Ebene bringen.
                    Danke für die konkreten Antworten. Ich werde mein künftiges Spiel also von vorn herein auf diesen Stil ausrichten. Für alle kommenden Leser noch die "Auflösung" der Hand: -(Flop: ) - Turn: - River: - UTG zeigt (naja, manchmal gewinnt die bessere Starthand ja doch noch) [x]close
                    Last edited by fadmin; 15-03-2009, 22:18. Grund: hässlicher Smilie entfernt

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                    • #11
                      Auf Wunsch des Threaderstellers -> *close*

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