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Frage zu Raise15

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  • Frage zu Raise15

    Im Artikel über Bigstack Fullring wurde die Spielweise mit Paaren bei Raises erklärt = Raise15

    Da heißt es etwa: Wenn der andere und ich noch das 15 Fache des zuvor gebrachten Raises haben kann man callen.

    Ist damit das 15 Fache des Erhöhungsbetrages gemeint oder der gesamten Bet die er gemacht hat?

    Bsp:

    Blinds 1 / 2 Dollar
    Jemand vor mir raist auf 6 Dollar. Müssen wir beide dann 15 mal 4 = 60 haben oder müssen wir beide 15 mal 6 = 90 haben?

  • #2
    Ich denke, diese Rechnung mußt du bei jeder Setzrunde neu machen.
    Und immer den im Moment gesetzten Betrag zugrunde legen, nicht das, was zuvor schon im pot war. Also in deinem Bsp. 15 x 6 $. Nicht 4 $.

    Kann ja durchaus passieren, daß du auf diese Art ein- oder zweimal callst. Wenn aufm turn das set noch nicht da ist, dann sollte man allerdings vlt doch noch mal drüber nachdenken . . .
    Last edited by fadmin; 12-10-2008, 17:17.

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    • #3
      Die erste Antwort ist da. Hoffe noch auf ein paar mehr.

      Ich erweitere die Frage noch ein wenig:

      Im Buch "Harrington on Cash Games" schreibt Action Dan auch von dieser Regel. Er würde aber erst bei dem 25 fachen des zu callenden Betrages selbst callen.

      Welche Regel ist besser oder richtiger? Um bei meinem Beispiel zu bleiben:

      6 mal 15 = 90 (kompletter Raisebetrag wie egni49 gesagt hat) oder
      4 mal 25 = 100 (wie Harrington sagt)

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      • #4
        Es geht um den Betrag, den du noch bringen musst, um den Flop sehen zu können. Beispiel: 1/2 NL, du sitzt im BigBlind (hast also schon $2 bezahlt) mit . Alle folden zum Button, welcher auf $6 raist. SB foldet. Jetzt musst du noch $4 bringen, um den Flop zu sehen. Die Rechnung ist nun: 15 x $4 = $60. Die Stack-Größe des Gegners und von dir muss also noch mindesten $60 betragen, damit du profitabel callen kannst. Die Regel gilt nur für Preflop! Postflop wird nach Odds & Outs vorgegangen.

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        • #5
          Ich vermute, es ist hier so, wie immer beim Pokern, und wie auch Action-Dan an mehreren Stellen in seinen Werken schreibt: "Es kommt darauf an"!

          Kann man doch sicher nicht so generell sagen. Wie ist der Tisch, wie ist dort üblicherweise die action, wie hoch wird immer gesetzt bzw. geraised?

          Ich weiß wirklich nicht, ob man da eine ganz genaue Antwort geben kann.
          Und so irgendein "Bauchgefühl" spielt dann vermutlich auch noch eine Rolle. Oder?
          Bin selber gespannt, welche Antworten auf die Frage noch kommen werden!

          Nachtrag zwei Min. später:
          Ahh - peekon! Während ich obiges schrieb, hast du geantwortet. Danke!
          Ist nun alles geklärt?

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          • #6
            Zitat von peekon Beitrag anzeigen
            Es geht um den Betrag, den du noch bringen musst, um den Flop sehen zu können. Beispiel: 1/2 NL, du sitzt im BigBlind (hast also schon $2 bezahlt) mit . Alle folden zum Button, welcher auf $6 raist. SB foldet. Jetzt musst du noch $4 bringen, um den Flop zu sehen. Die Rechnung ist nun: 15 x $4 = $60. Die Stack-Größe des Gegners und von dir muss also noch mindesten $60 betragen, damit du profitabel callen kannst. Die Regel gilt nur für Preflop! Postflop wird nach Odds & Outs vorgegangen.
            Cool eine Antwort aus höchster Ebene. Vielen Dank dafür. Jetzt weicht die Regel allerdings noch mehr von Harrington ab, da sich beide Regeln auf die noch zu bringende Summe bezieht. Intelli sagt das 15 fache Harrington sagt das 25 fache. Vielleicht liegt man dann bei 20 recht gut im Rennen.

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            • #7
              Also peekon,
              jetzt habe ich drüber nachgedacht, und finde die Sache eigentlich noch komplizierter. (Dieser ganze Mathe-Kram ist allerdings eh nicht so mein Ding!)
              Aber: wieso preflop nach der 15er-Regel callen (oder eben nicht), und postflop dann nach odds und potodds?
              Odds - sind die denn preflop nicht auch schon entscheidend? Ihr schreibt doch in dem BSS-Artikel zurecht, daß man ein set nur in ca. 12 % der Fälle trifft. Das sind die odds. Und genau aus dem Grund ist man doch auf die 15 % - Regel gekommen, oder wie oder was? Also im Grunde ist doch diese Regel ein Ausfluß der ganzen Odds- und Potodds-Geschichte, oder verstehe ich das jetzt irgendwie total falsch?

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              • #8
                Zitat von Holsch73 Beitrag anzeigen

                Jetzt weicht die Regel allerdings noch mehr von Harrington ab, da sich beide Regeln auf die noch zu bringende Summe bezieht. Intelli sagt das 15 fache Harrington sagt das 25 fache.

                Vielleicht liegt man dann bei 20 recht gut im Rennen.
                Harrington schreibt in seinen Büchern über Limits wie NL4000.
                Intelli ist im Bereich der niedrigen Limits "angesiedelt".
                Auf NL4000 wird ein Spieler dir in seltenen Fällen seinen gesamten Stack mit Assen geben. Das sieht im Low-Limit-Bereich GANZ anders aus. Deshalb reichen da wohl 15-20 fach.
                Es kommt ja auch immer auf den Gegner an.
                Raist er viel oder wenig.
                Jemand der wenig raist, ist viel anfälliger gegen Gegner die mit kleinen Pokets callen, als jemand der viel raist.


                Des weiteren kannst du auf NL10 nur in seltenen Fällen auf das 25-fache callen, weil die Stacks zu klein sind.

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