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Bankrollmanagement FL 6-Max

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  • Bankrollmanagement FL 6-Max

    Im Ausbildungscenter findet man ja Artikel über BRM im NL 6max.
    Für FL hab ich bisher noch nichts gefunden.

    Einfache Frage: Ab wieviel gewonnener BB kann man das Limit als geschlagen ansehen und wieviel Hände sollte man gespielt haben?

  • #2
    Stox empfiehlt folgendes als BRM als Minimum:

    0,5/1 = 200$
    1/2 = 400$
    2/4 = 800$
    3/6 = 1200$
    5/10 = 2000$

    Aufgrund der großen Varianz ist mehr eventuell besser ...

    Ab wieviel gewonnener BB kann man das Limit als geschlagen ansehen und wieviel Hände sollte man gespielt haben?
    Durchschnittlich gelten 2 BB, um als Winning Player angesehen zu werden. Die Anzahl der Hände schwankt, viele sind der Meinung, dass man (egal welches Level) schon ein paar 1000 gespielt haben soll ...

    Comment


    • #3
      Zitat von e2e4e5 Beitrag anzeigen
      Stox empfiehlt folgendes als BRM als Minimum:

      0,5/1 = 200$
      1/2 = 400$
      2/4 = 800$
      3/6 = 1200$
      5/10 = 2000$

      Aufgrund der großen Varianz ist mehr eventuell besser ...



      Durchschnittlich gelten 2 BB, um als Winning Player angesehen zu werden. Die Anzahl der Hände schwankt, viele sind der Meinung, dass man (egal welches Level) schon ein paar 1000 gespielt haben soll ...
      Nein, tut er nicht.....
      Wie kommst du auf die Werte?

      Ich würde in den Lowstakes bis 3/6 mit einem 500BB BRM arbeiten, darüber hinaus mit mindestens 700, besser 1000BB operieren.

      Im Übrigen, arbeite ich gerade an einem längeren Artikel in Bezug auf BRM, man darf gespannt sein (inbesondere darauf, wie gut ich den Matheteil hinbekomme ).

      Ich nehme zudem an, dass du 2BB/100 anstatt gewonnener 2BB meinst , was ich aber bei den heutigen Gamekonditionen und hohem Rake auf den lowlimits auch so nicht bedenkenlos unterschreiben würde.

      Comment


      • #4
        Zitat von Mart83 Beitrag anzeigen
        Nein, tut er nicht.....
        Wie kommst du auf die Werte?

        Ich würde in den Lowstakes bis 3/6 mit einem 500BB BRM arbeiten, darüber hinaus mit mindestens 700, besser 1000BB operieren.

        Im Übrigen, arbeite ich gerade an einem längeren Artikel in Bezug auf BRM, man darf gespannt sein (inbesondere darauf, wie gut ich den Matheteil hinbekomme ).

        Ich nehme zudem an, dass du 2BB/100 anstatt gewonnener 2BB meinst , was ich aber bei den heutigen Gamekonditionen und hohem Rake auf den lowlimits auch so nicht bedenkenlos unterschreiben würde.
        500BB finde ich auf den Micros unter 1/2 schon ein wenig übertrieben. Da reichen mMn 200BB auf 1/2 würd ich mit 350 BB arbeiten und auf höheren Limits wie du es vorgeschlagen hast.

        Als winning player würde ich jemanden bezeichen, der die Limits auf eine aussreichend grosse samplesize mit einem BB/100 Wert schlägt, der grösser als die Standardabweichung ist.

        Comment


        • #5
          Also mit 200BB SH kommst du nicht besonders weit. Swings sind immer drin und mit so einem aggressiven BRM ist der Abstieg meist sicher. Für FR kann man das vielleicht grad so noch durchgehen lassen. Selbst 350BB sind verdammt wenig und lassen kaum Spielraum für Swings. Kann mich da nur Mart83 anschließen. Für die Lowstakes fährt man mit 500BB recht gut!

          Comment


          • #6
            Zitat von Kommisar_x Beitrag anzeigen
            Da reichen mMn 200BB auf 1/2 würd ich mit 350 BB arbeiten und auf höheren Limits wie du es vorgeschlagen hast.
            Upswingplayer ?
            Auch für relativ gute Spieler sind auf den Mikros durchaus mal 200 oder 300BB swings möglich ( und wer die Limits spielt ist für gewöhnlich kein guter Spieler ).
            Daher ist 500BB BRM schon in Ordnung und gut so .

            Bei dem im zweiten post vorgeschlagenem BRM kanns gut sein das man mal im upswing 2 oder 3 Limits nach oben swingt und im down dann wieder runter , was ich mir psychologisch als recht großes Problem vorstellen könnte ...

            Comment


            • #7
              Nein, tut er nicht.....
              Wie kommst du auf die Werte?
              Das frage ich mich auch gerade, sind händische Eintragungen von mir (Quelle unbekannt!) ... habe mich getäuscht - sorry! Auf Deinen BRM-Artikel bin ich gespannt!

              Comment


              • #8
                Zitat von Kommisar_x Beitrag anzeigen
                Als winning player würde ich jemanden bezeichen, der die Limits auf eine aussreichend grosse samplesize mit einem BB/100 Wert schlägt, der grösser als die Standardabweichung ist.
                was bedeutet das???

                Comment


                • #9
                  Ist das überhaupt möglich? Winrate 1 BB/100, SD 30 BB/100 ?

                  Stox hat in seinem Buch als Winrate für seine letzten 300.000 Hände 0.82 BB/100 angegeben. Nicht so eindrucksvoll, oder?

                  Und konkrete Bankroll-Tipps stehen da gar nicht drin - nur Berechnungen des Risk of Ruin bei gegebener Standard-Abweichung, Winrate und Bankroll-Größe. Fazit war, glaube ich, dass 300 BB in aggressiven Games zu wenig sind. Aber das ist ja nun auch keine großartig neue Erkenntnis.

                  Comment


                  • #10
                    Zitat von r4v3n99 Beitrag anzeigen
                    Also mit 200BB SH kommst du nicht besonders weit. Swings sind immer drin und mit so einem aggressiven BRM ist der Abstieg meist sicher. Für FR kann man das vielleicht grad so noch durchgehen lassen. Selbst 350BB sind verdammt wenig und lassen kaum Spielraum für Swings. Kann mich da nur Mart83 anschließen. Für die Lowstakes fährt man mit 500BB recht gut!
                    Zitat von Tzare Beitrag anzeigen
                    Upswingplayer ?
                    Auch für relativ gute Spieler sind auf den Mikros durchaus mal 200 oder 300BB swings möglich ( und wer die Limits spielt ist für gewöhnlich kein guter Spieler ).
                    Daher ist 500BB BRM schon in Ordnung und gut so .

                    Bei dem im zweiten post vorgeschlagenem BRM kanns gut sein das man mal im upswing 2 oder 3 Limits nach oben swingt und im down dann wieder runter , was ich mir psychologisch als recht großes Problem vorstellen könnte ...
                    Wer auf den Micros einen 300BB "Downswing" hat sollte sich schleunigst überlegen ob er sich vielleicht noch mal mit der Einsteiger Strategie befasst.

                    Zitat von dertoni1 Beitrag anzeigen
                    was bedeutet das???
                    http://archives1.twoplustwo.com/show...Number=6803541

                    Zitat von Pokamon4e Beitrag anzeigen
                    Ist das überhaupt möglich? Winrate 1 BB/100, SD 30 BB/100 ?

                    Stox hat in seinem Buch als Winrate für seine letzten 300.000 Hände 0.82 BB/100 angegeben. Nicht so eindrucksvoll, oder?

                    Und konkrete Bankroll-Tipps stehen da gar nicht drin - nur Berechnungen des Risk of Ruin bei gegebener Standard-Abweichung, Winrate und Bankroll-Größe. Fazit war, glaube ich, dass 300 BB in aggressiven Games zu wenig sind. Aber das ist ja nun auch keine großartig neue Erkenntnis.
                    Auf den Limits die Stoxx spielt halte ich das sogar für sehr Eindrucksvoll

                    Comment


                    • #11
                      Zitat von Kommisar_x Beitrag anzeigen
                      Wer auf den Micros einen 300BB "Downswing" hat sollte sich schleunigst überlegen ob er sich vielleicht noch mal mit der Einsteiger Strategie befasst.
                      Naja ich hab mich nicht auf die Micros bezogen sondern auf die lowstakes ab 0,50/1 SH .
                      Bin selbst auf den Limits von Downswings nicht verschont geblieben (einmal sogar 500BB) klar sind da auch leaks dabei die hat aber sogut wie jeder in den Limits .

                      Jetzt im nachhinein würde ich mein Spiel zu diesem zeitpunkt durchaus als solide genug bezeichnen um locker 1Bb/100 winningplayer auf dem Limit zu sein (hab mir auch einige videos von mir aus der Zeit angesehen um das vergleichen zu können) .

                      Spiele mittlerweile 3/6 - 5/10 SH , kann das also denke ich mal halbwegs beurteilen ...

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                      • #12
                        Wenn man kein Problem mit einem Abstieg hat, dann sollten bis $2/4 300 BB reichen. Dann sollte man etwas konservativer werden.
                        Der Grund für eine etwas aggresivere Aufstiegsstrategie liegt meiner Meinung nach in der Rakestruktur. Während auf $1/2 schon bei $5 (also 2,5 BB) Rake abgezogen wird, wird auf $2/4 erst ab $20 (also 5 BB) Rake abgezogen. Und gerade in die kleinen Pots ist man shorthanded ja oft verwickelt. Natürlich wird in höheren Limits absolut mehr abgezogen allerdings nicht in BB/Pot.
                        Was allerdings für einen längeren Verbleib auf $1/2 spricht, ist, dass es eine obere Grenze des Rakes bei $1 gibt.

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                        • #13
                          Stox hat in seinem Buch als Winrate für seine letzten 300.000 Hände 0.82 BB/100 angegeben. Nicht so eindrucksvoll, oder?
                          Ganz im Gegenteil, bei seiner Samplesize und den von ihm gegspielten Limits ist das ein durchaus respektabler Wert.
                          In Geld ausgedrückt heißt das bei ihm ja doch immerhin fast eine Million$ plus.

                          Und 300BB finde ich ist viel zu wenig für SH. 500 - 600 BB sind da eher angebracht.

                          Comment


                          • #14
                            Zitat: Wer Skill hat braucht keine Roll.

                            Was steckt dahinter? Umso mehr BB/100 man hat umso geringer fallen die Swings nach unten aus und umso weniger BBs braucht man.
                            Was für ein BRM man also anwendet hängt auch mit der eigenen Winrate zusammen, der Risikobereitschaft und eben mit der Bereitschaft auch wieder abzusteigen.

                            Da hier nämlich viele ein 300BRM für viel zu niedrig erachten würde ich sagen, dass es recht bequem ist bis 2/4 oder 3/6 ..

                            Aber in den höheren Limits ist es ja klar, dass man mehr BBs braucht, da man ja auch weniger BBs/100 hat.

                            mfg

                            Comment


                            • #15
                              Zitat von Florian215 Beitrag anzeigen
                              Was steckt dahinter? Umso mehr BB/100 man hat umso geringer fallen die Swings nach unten aus und umso weniger BBs braucht man.
                              Das Problem ist halt, dass Du Deinen Longterm-BB/100-Wert nicht zuverlässig weißt. Schon gar nicht, wenn Du auf ein neues Limit wechseln willst und Dir Gedanken über die benötigte Bankroll machst.

                              Zudem hängt die Höhe der Swings auch von den Gegnern und ihrer Spielweise ab. Am bequemsten ist es gegen semi-loose/weake Gegnerschaft, gegen LAGs hingegen kann es ziemlich herb hergehen.

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