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NL10 Zoom Cbet Range OOP

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  • NL10 Zoom Cbet Range OOP

    PokerStars Zoom No-Limit Hold'em, $0.10 BB (6 handed) - PokerStars Converter Tool from http://flopturnriver.com

    Button ($19.47)
    SB ($16.61)
    BB ($10)
    UTG ($9.82)
    Hero (MP) ($10.07)
    CO ($10.25)

    Preflop: Hero is MP with A, J
    1 fold, Hero raises to $0.30, CO calls $0.30, 3 folds

    Flop: ($0.75) J, 2, Q (2 players)
    Hero bets $0.43, 1 fold

    Total pot: $0.75 | Rake: $0.03

    Results below:
    Klicken, um Text anzuzeigen

    Hero didn't show A, J.


    Gegner 10 Hände 40/30

    Sollten wir den Flop betten oder checken ?

    Wenn er callt wie sollte unser Plan für Turn und River aussehen?

    Ich tue mir mit solchen 2nd/3rd Pair Händen verdammt schwer OOP.. Denke IP kann man diese meist als SDV werten und versuchen günstig zum SD zu kommen..
    OOP gestaltet sich das ganze jedoch viel schwieriger...

    Macht es grundsätzlich Sinn OOP auch Hände mit SDV zu betten, also seine Range eher "depolarisiert"? zu gestalten, aufgrund unseres unseres positions Nachteil?

  • #2
    Das ist ein gutes Beispiel für einen Spot, in dem sich das beste Play mit einer balanced Range vom besten exploitable Play gegen viele Microstakesspieler unterscheidet.

    Wenn man von einem Gegner mit Spielverständnis ausgeht, ist das ein check/call am Flop. Unter anderem, weil der Gegner hier mit einer weiten Range raisen kann und wir dann vor einem Problem stehen. Hände die stark genug sind den Flop zu betten, eignen sich deshalb für Overbets am Turn.
    Gegen viele Gegner auf den Microstakes kann man den Flop aber auch selbst betten, den Turn check/call spielen und am River geht es dann check/check und man gewinnt gegen 88. Das erspart dann auch schwierige Entscheidungen.

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    • #3
      Kannst du das mit der Overbet-Line vlt. genauer erklären?

      Verstanden habe ich: dass wir gegen gute Spieler hier unsere SDV checken sollten, da im COvsBTN weite Ranges spielen und er hier vieles raisen kann und wir mit 2nd Pair dann ziemlich blöd da stehen.
      Gegen einen eher passiven Microreg oder Fisch können wir uns das leben halt einfach machen, indem wir betten, da wir nicht oft mit einem Raise rechnen müssen und die Hand dann meist so spielt wie unten beschrieben.
      -> Hände wie 88 auf eine missed cbet am Turn zu betten ist doch nicht richtig?!
      Habe das aber auch schon des öfteren gesehen...

      Comment


      • #4
        Ich habe Alex so verstanden:

        Wenn wir davon ausgehen, dass der Gegners starken Kombodraws, 2 pairs und sets am flop raist, dann ist seine range auf blanken turns capped.

        Dann können wir am turn einfach 1,5 - pot setzen und es wird für den Gegner sehr schwierig darauf mit einer Hand wie KQ zu reagieren.

        Comment


        • #5
          Zitat von RpG221 Beitrag anzeigen
          -> Hände wie 88 auf eine missed cbet am Turn zu betten ist doch nicht richtig?!
          Habe das aber auch schon des öfteren gesehen...
          Genau darum geht es ja
          Zitat von OlgaRanz Beitrag anzeigen
          Ich habe Alex so verstanden:

          Wenn wir davon ausgehen, dass der Gegners starken Kombodraws, 2 pairs und sets am flop raist, dann ist seine range auf blanken turns capped.

          Dann können wir am turn einfach 1,5 - pot setzen und es wird für den Gegner sehr schwierig darauf mit einer Hand wie KQ zu reagieren.
          Ja, genau das wollte ich damit ausdrücken.

          Comment


          • #6
            ganz verstanden habe ich es leider immer noch nicht

            Sagen wir, dass wir am FLop QQ/JJ/22/AA/KK/QJ für Value, AQ/KQ/QT eher so für Protection und 98/T9/KT/AK/AT/any FD als Bluff betten, was bringt es uns am Turn doppelten Pot zu betten?

            Wir gehen ja jetzt davon aus das Villain eher so mittelstark ist, da er hier 2pair+ am Flop raisen wird.

            -> Wir hätten sehr viel Foldequity mit Draws die wir 2nd barreln?
            -> Dazu müssten wir unsere Sets betten um das ganze zu balancen?

            Aber ich denke KK/AA/AQ/QJ zu overbetten macht wenig Sinn ?!

            Comment


            • #7
              Wenn der Gegner nie eine stärkere made hand als KQ in seiner Range hat nach einem Call am Flop, macht es ja kaum Unterschied ob man selbst AQ/AA oder QQ hat. Wie man in der Praxis dann for value overbetten kann (und wie viele Draws und Bluffs man damit in die Range nehmen kann zum balancen) hängt tatsächlich davon ab wie stark die gegnerische Range capped ist. Aber wenn ein Spieler wirklich QQ/JJ/22/QJ zu 100% raised am Flop (und diese Spieler gibt es) und am Turn dann kommt, ist AA zu 100% die beste Hand und bietet sich damit für eine Overbet an.

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