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Angst vor Slowplay

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  • Angst vor Slowplay

    Moin Leute,

    jedes mal, wenn ich preflop raise, nur gecallt wird, ich auf dem Flop eine C-Bet feuer und wieder nur gecallt wird, kriege ich Angst davor, dass der Gegner irgendwas krasses slowplayed und traue mich somit nicht weiter zu setzen auf dem Turn. Oft bettet er dann nach meinem Check den Turn und ich folde.

    Spiele hauptsächlich 1$ (90 Players) SNG's.

    Hat da jemand vielleicht einen Tipp oder kann mir einen Rat hierzu geben?

    Danke im Vorraus

  • #2
    Leider gehöre ich noch nicht zu den winning player, also dürfte mein Ratschlag relativ wenig wert sein. Aber ich denke, du solltest dir überlegen, womit er callen könnte. Besonders ob es möglich ist, dass er seine draws spielt und nur aufgrund deiner gezeigten Schwäche die Möglichkeit nutzt. Ein gedanke wäre hier sicherlich, wenn du etwas brauchbares getroffen hast vielleicht nicht gerade potsize oder ähnliches zu setzen, sondern knapp über die hälfte oder sogar noch weniger, als eine Art pot-controll. Andererseits kann auch eine check-call-line als Potcontrol sinnvoll sein. Wenn du natürlich bemüht bist, möglichst oft in Position zu sein und dementsprechend weitere Ranges im CO und BU zu spielen wird sich das Problem zudem oft erledigen, da die gegner nicht so oft donken und du im Zweifel auch check behind spielen kannst. Im allemeinen spricht der call eines openraise relativ oft für spekulativere Hände, also PP als setmining und suited connectors. Die ersteren sind oft schwerer zu erkennen, weil besonders beim unpaired board jede der drei Karten zum set geführt haben könnte. Eben wegen dieser schweren Erkennbakeit wird man da oft Teile seines Stacks verlieren und sollte bei zuviel Action vorsichtig werden. Bei zweiteren, also den sc sollte man mögliche draws im Auge behalten und wenn ein möglicher draw ankommt ebenfalls vorsichtig werden. Im allgemeinen lässt sich sagen, dass in den meisten Fällen nichts so krasses geslowplayedwird. Es kommt zwar vor, aber selten. Leider muß man eben Teile seines Stacks riskieren und dann anhand der eigenen Handstärke entscheiden, wie große Pötte man mitspielen kann. Das Aufgeben eines Pottes auch wenn man schon einiges eingezahlt hat gehört dazu. Allerdings sollte es nicht so oft passieren, dass die anderen sich darauf einstellen und deine Foldbereitschaft ausnutzen, sobald sie die übermäßige Neigungbei dir erkannt haben.
    Last edited by CPSHH78; 01-04-2017, 12:37.

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    • #3
      Wie groß sind denn deine C-bets im Verhältnis zum Pot?
      Wenn du es Ihm zu attraktiv machst, kann es vielleicht daran liegen.

      Ansonsten würde ich sagen, dass du dir auch ein "Image" aufbauen kannst und deine Gegner dann schon wissen, wie sie dich spielen müssen und einschüchtern können.
      Eine C-bet, bzw, die C-bet Taktik ist für gute Spieler schnell durchschaubar.
      Vielleicht den Turn erneut betten: die meisten suchen auch den draw und ertappen dich dann bei dem check.

      Vielleicht dein Spiel auch besser verschleiern? zB. mehr check-raises, call raises usw.

      Viel Glück weiterhin!
      Last edited by 987065403210; 07-04-2017, 09:44. Grund: Mir ist noch etwas eingefallen.

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      • #4
        Hallo,

        Überprüfe einmal welche Hände du C-bettest, auf welchem Board. Boards die uns als open-raiser mit unserer Range bevorzugen kann man auch OOP öfters C-betten. Andere boards OOP eher checken und versuchen auch eine stärkere x/calling-range zu haben.

        Wenn du zu oft c-bettest, werden deine Gegner eben öfters floaten...
        Mit ein paar Outs könnten wir durchaus auch ohne stärkere Made Hand am Turn nochmals (ausreichend hoch!) betten.


        Viel Erfolg!

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        • #5
          Hey

          Also ich vermute mal folgendes:

          Der Gegner floppt vielleicht einen Flush Draw, möchte aber seinen Einsatz möglichst gering halten und nur Slowplay spielen, bis sein Flush komplett ist.

          Hat dein Gegner seinen Flush auf dem Turn bzw. River getroffen, raist er natürlich und hofft auf deinen Call, weil du ja schon davor gut gesetzt hast. Trifft er ihn nicht, versucht er dich vielleicht raus zu bluffen.

          Halte es durchaus für möglich, kann aber auch komplett daneben liegen

          Viel Erfolg weiterhin

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          • #6
            Wer Angst vor Monstern unterm Bett hat sollte lieber auf dem Boden schlafen

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