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Vom Arbeiter zum eigenen Chef "Poker-Profi"?

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    Guest started a topic Vom Arbeiter zum eigenen Chef "Poker-Profi"?

    Vom Arbeiter zum eigenen Chef "Poker-Profi"?

    **************
    Last edited by fadmin; 05-02-2015, 22:40.

  • Guest's Avatar
    Guest replied
    lol

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  • Hanniyo
    replied
    Zitat von GER NageWaza Beitrag anzeigen



    Es ist Hart und Steinig ich weiß, viele haben auch alles Verloren. Ich will diesen Weg auch gehen, werde dafür auch alles geben.



    ~GreetZ Nico

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  • PatrickStoia
    replied
    Moin,

    Also ich habe so vor 4-5 Jahren angefangen und lebe jetzt seit 3 Jahren davon und es wird eher besser als schlechter.

    Was du dir klarmachen solltest ist aber, dass es verdammt hart ist und ich es persönlich fast keinem empfehlen würde jetzt noch damit anzufangen.

    99% der Vollzeitspieler werden jetzt nicht mehr reich damit, sondern können davon leben, je nach seinen Fähigkeiten besser oder schlechter.

    Der Alltag als Pokerpro ist auch relativ öde, man sitzt so auf 2-3 Sessions verteilt jeweils 2-3 Stunden, insgesamt dann so 7-8 an den Tischen, spielt seine Hände runter und muss während der Zeit ein relativ hohes Level an Konzentration halten. Danach geht man dann ein paar Hände durch mit anderen kompetenten Spielern, was man dann Content nennt.

    Auf der anderen Seite ist man natürlich auch vollkommen frei. Man steht auf, wann man will, man hat keine Chefs, Mitarbeiter usw.

    Was man aber braucht ist ein starkes Netzwerk von anderen Pokerspielern, die einen unterstützen, fördern oder bei denen man sich auch einfach nur mal etwas ausheulen kann.

    Was man halt am Anfang braucht ist auch Zeit bis man sich an alles gewöhnt hat. Du musst dich mit Zig Softwars vertraut machen, einen guten Rhytmus finden usw.

    Und du brauchst auch einige Eigenschaften wie einen IQ über 130, du musst mental stabil sein, gute analytische Eigenschaften haben, leidensfähig sein usw.

    Wenn du das alles hast, musst du halt Tausende von Stunden reinstecken und wirst dann nach einigen Jahren davon leben können.

    Gruss, Pat

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  • Guest's Avatar
    Guest replied
    Da kann ich Lyccess nur 100%ig zustimmen.
    Ob du das Zeug, die Disziplin und die emotionale Stabilität für einen professionellen Pokerspieler hast merkst du nicht wenn du dir 10.000 Euro nimmst und mal schaust.
    Fang mit 50 oder 100 Euro an. Setz dich an die niedrigen Limits. Wenn du dich dann in den Limits mit konventionellem Bankrollbuilding hocharbeiten kannst, dann kommt irgendwann der Punkt an dem du sagst "Jetzt kann ich davon leben".
    Ganz ganz wichtig ist aber, wie Lyccess auch schon gesagt hat, dass das keine Garantie ist. Wenns ein Jahr gut gelaufen ist kann es dir trotzdem passieren, dass das zweite eine spielerische (und damit auch finanzielle) Katastrophe wird.
    Ruhig, cool und niedrig anfangen. Der Rest kommt von allein. ich glaube die meisten brechen den Weg ab, weil er zu zeitaufwendig ist. So ist es zumindest bei mir. Um mit 10 Stunden Poker pro Tag genauso viel Geld zu verdienen wie mit 10 Stunden ehrlicher Arbeit hätte ich so viel Zeit investieren müssen, dass ich keinerlei Spaß mehr daran gehabt hätte.

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  • Guest's Avatar
    Guest replied
    Ich würde mal behaupten, jeder Pokerspieler hat in seinen Anfangsjahren davon geträumt, durch das Spiel reich zu werden oder sogar nur seinen Lebensunterhalt damit zu bestreiten. Wie du ja auch schon schreibst, wär das ja auch schön einfach (sein eigener Chef sein, nicht mehr Arbeiten zu müssen, sondern stattdessen spielerisch sein Geld zu verdienen). Das schaffen aber nur DEUTLICH weniger als 1% aller Spieler. Darüberhinaus wird das allgemeine Spielniveau auch immer stärker. Soll heißen es wird immer schwieriger, überhaupt entsprechende Winings zu zielen und wenn man gerade mit Poker seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, heißt das nicht, dass es in einem Jahr auch noch so sein wird.

    IMO ist auch nicht die Zeit, die du damit verbringst, Content zu lernen oder dein Spiel zu verbessern, der limitierende Faktor für den Erfolg, sondern ob du von Vornherein die entsprechenden Skills mitbringst. Damit meine ich Eigenschaften wie analytische Fähigkeiten, emotionale Stabilität, usw. Das sind Dinge, die man nicht, bzw. nur eingeschränkt im Nachhinein lernen lann.

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist das Problem, was ich bei dir einfach sehe, dass dir noch die ganzen Basics fehlen. Du schreibst ja selber dass du bislang nur mit Freunden spielst. Ohne es böse zu meinen, aber wenn deine Freunde nicht auch irgendwie schon online um Echtgeld spielen, ist das Spielniveau in diesen Homegames meiner Erfahrung nochmals geringer als auf dem niedrigsten Cashhgame-Limit auf Pokerstars.

    Wenn du wirklich gucken möchtest, ob du das Zeug dazu hast, mit Poker Geld zu verdienen, dann solltest du unbedingt erstmal versuchen, das niedrigste Limit zu schlagen. So wie ich dich verstehe, würde ich schätzen, dass es vielleicht schon eine kleine Herausforderung sein wird. Wenn du das nicht schaffst, vergiss es mit Poker und damit den Lebensunterhalt verdienen. Danach steigst du langsam in den Limits auf. Deine 10.000€ behälst du umbedingt für dich. Wenn du damit anfängst, dich an einen NL100-Tisch oder so zu setzen, gehe ich fest davon aus, du wirst das Geld verlieren.

    Leave a comment:


  • Klääätsch
    replied
    Gibt imo 3 Möglichkeiten aus deiner "Sklavengesellschaft" auszubrechen und, ich nenne es mal Vollzeit, zu spielen.

    1. Rahmenbedingungen


    Du bist nicht der Held des Pokers aber deine Rahmenbedingungen sind mehr als Optimal, sprich z.b. keine Fixkosten bzw sehr geringe. Oder sehr hohe Aktzeptanz in deinem Umfeld (lol).


    2. Du schlägst Poker nachhaltig auf Limits, in denen sich Zeit<->Verdienst<->Spaß in einem für dich optimalen Verhältnis einpendeln.


    3. Du kackst drauf und machst es einfach, aber auch hier brauchste nicht nur Eier, sondern auch zumindest ein wenig Geld. (Imo die Möglichkeit wo die beste Story bei rauskommt wenn man dich in 5 Jahren fragt wie du Pro geworden bist und somit obv auch die dümste)



    Würde dir empfehlen dir eine Variante auszusuchen mit der du Alt werden willst, was ziemlich schwierig ist und diese neben deinem Job zu grinden.

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  • Pokerik878
    replied
    It's worth a shot!

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  • Guest's Avatar
    Guest replied
    es ist wohl eine menschliche Denkweise, aus einer unbefriedigenden Situation ausbrechen zu wollen und stattdessen ein Superstar zu werden.

    Lies doch mal ein paar Bücher, beginne auf den kleinen Levels zu spielen und mach dir einen Eindruck über das Geschehen am Pokertisch.

    Alles Gute für Dich!

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  • Guest's Avatar
    Guest replied
    Denke dass es (als anfänger) heutzutage live noch wesentlich einfacher ist geld zu drucken wenn man sich ansieht was selbst auf nl10-tischen so los ist..
    Ums content machen kommt man aber auch da nicht drum rum

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  • B!gSl!ck3r
    replied
    Blöde Frage vorab, warum suchst du dir nicht einen anderen Job wenn dich dein aktueller so sehr stört?

    Welche Talente bringst du mit, die dich nicht nur zu einem guten sondern zu einem ausgezeichneten Pokerspieler machen? Nur "gut" zu sein reicht 2015 nicht mehr um davon zu leben, außer vielleicht du bist bereit auch diesen Job mit sehr großem Zeitaufwand anzugehen.

    Als erstes sollte man für sich selbst immer die Frage beantworten "warum werde ich etwas schaffen an dem die Mehrzahl der anderen die es versucht haben gescheitert sind".

    Die Kurzfassung, warum ich angefangen habe Poker semi-professionell zu spielen und einige Jahre später wieder aufgegeben habe: Damals konnte man mit wenig Aufwand viel Geld gewinnen und als das nicht mehr der Fall war, habe ich mich gefragt ob ich nicht lieber etwas machen möchte das produktiv ist, anderen Menschen hilft statt ihnen (finanziell) zu schaden und ohne soziales Stigma auskommt.

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  • crazysit
    replied
    wie kann man bereits nach einem Mitgliedstag einen fast perfekten Post basteln?

    bevor die Trolle und Scammer über Dich & Deine 10k herfallen, einfache Frage:

    Karate oder Judo?


    meine Tipps:
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