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Pepask2000 kocht, im wahrsten Sinne des Wortes

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  • Pepask2000 kocht, im wahrsten Sinne des Wortes

    Hallo zusammen,

    da sitzt man morgens früh ein paar Stunden am Laptop und pokert sich die Seele aus dem Leib, um dann enttäuscht festzustellen, dass man der Bubble Boy war, dass das ach so sichere AA doch durch ein 222 geschlagen wurde oder ähnliches. Wenn der Frust am größten ist, dann erwacht in mir die Kreativität zu kochen.

    Nein, nicht vor Wut wie jetzt vielleich ein paar von Euch denken. Sondern eher dass ich mir dann trotz der Niederlage was richtig leckeres gönnen möchte. Und das ist auch gut so. Wir Menschen sind durch die Evolution auf "Belohnung" programmiert. Wie anders kann man es sich erklären dass die fiesen Verlierer immer weiter ihr Geld in Spielautomaten stecken und sich zu Grunde richten? Egal... ich habe beschlossen Euch hier an einigen meiner richtig leckeren Rezepte teilhaben zu lassen.

    Anfagen möchte ich hier mit einem meiner Pokerstars-Favorit.

    Eingelegter Schweinenacken mit Herzoginnen-Kartoffeln auf frischem Blattspinat.

    Ihr benötigt je nach Mitessern: ca. 200 gr Schweinenacken (gut von Fett durchzogen, wem das eklig vorkommt kauft mageren), eine oder 2 Tüten Herzoginnen-Kartoffeln aus der TK-Abteilung im Supermarkt, oder ihr macht sie selbst (Anleitung siehe unten). Frischer Blattspinat vom Markt, cremigen Imkerhonig, milden Löwensenf und eine Packung Tafelsalz (nehmt kein Jodsalz, falls ihr darauf allergisch reagiert).

    Ihr habt nun alle Zutaten zusammen und wollte loslegen. WASCHT EUCH VERDAMMT NOCHMAL VORHER DIE FINGER!!! Ups... aber echt... ist doch eklig mit so Matschegriffeln das rohe Zeug anzufassen und dann Keime... iiih bäh. Beachtet also bitte einfach die Regeln der guten Küchenhygiene.

    Nachdem wir also nun den großen Nacken vor uns liegen haben können wir uns entscheiden. Essen wir ihn heute oder legen wir ihn über Nacht ein. Das überlasse ich Eurem Geschmack.

    Für die die den Braten heute machen möchten (alle anderen legen ihn über Nacht in der Marinade ein und arbeiten sich dann durch mein Rezept):

    Vermischt bitte vier große Esslöffel Senf mit der gleichen Menge an Honig. Das Ganze rührt ihr solange bis sich eine cremige Masse ergibt. Klingt komisch, ist aber so :-) Habt Ihr vielleicht Fondue-Gabeln zu Hand? Wenn nicht tut es auch ein Schaschlik Spieß. Diesen oder die Foduegabel rammt ihr jetzt bis zum Grund durch den Schweinenacken. Legt besser ein dickes Küchenbrett oder eine Unterlage drunter, sonst leidet Eure Küchenzeile. So zerpiekt kann das Fleisch die vorher zubereitete "Marinade" aus Honig und Senf gut aufnehmen. Und genau das machen wir nun. Wir geben die Marinade in eine ausreichend große Schüssel um darin den Schweinenacken zu wälzen und zu kneten. Massiert die Marinade richtig gut in das Fleisch ein. Falls Blut austritt und sich mit der Marinade vermengt, keine Sorge, das gibt nachher richtig gutes Aroma, aber dazu nachher mehr. Ihr habt jetzt richtig süß scharf klebrige Pfoten und fühlt Euch als hättet Ihr mit dem nemäischen Löwen gerungen? Gratulation, ihr könnt Stolz auf Euch sein. Falls Euch die Marinade ausgeht, keine Sorge. Immer 1 Teil Senf und 1 Teil Honig mischen.

    Während unsere Beute in seiner Schale die Marinade aufsaugt widmen wir uns dem Blattspinat. Diesen putzen wir unter fließendem Wasser, entfernen Schnecken die sich gerne in den Blattfalten verstecken und schneiden dann die überlangen Stiele ab. Dann stellen wir ihn zur Seite. Warum? Ist der Braten von alleine schon gar geworden? Na also!

    Der Braten hat jetzt oberste Priorität, denn er kommt nun in die Röhre, das Loch, die Esse, also den Ofen. Aber mal echt, einfach so reinschmeißen wäre echt armselig oder? Eben. Deshalb nehmen wir uns ein Backbleck. Darauf eine Lage Backpapier und darauf Alufolie, zwei lange Bahnen die einander überlappen. Krämpelt die Ränder schön hoch so dass es wie ein flaches Schiffchen ohne Mast aussieht. Warum? Da kommt das Salz rein. Natürlich soll das "Schiffchen" so lang sein, dass der Braten darin bequem Platz hat. Jetzt füllen wir das Salz in das Schiffchen und betten den Braten darauf. Achtung!! Einfach reingelegt bitte den Braten nicht mehr umdrehen!!.

    Nachdem wir den Ofen auf 200 Grad vorgeheizt haben, widmen wir uns nochmal dem Braten der auf seinem Salzbett ruht. Jetzt ist die Zeit da die Marinade mit einem Pinsel großzügig auf dem Braten zu verteilen. Vergesst nicht die Seiten. Pinselt ihn gut ein, aber verwendet nicht die ganze Marinade. Denn diesen Vorgang wiederholen wir einige Male. 200 Grad im Rohr? Spitze! Dreht den Regler jetzt auf 150 Grad runter. Dann schiebt ihr den Braten in den Garraum. Stellt die Uhr auf eine Stunde ein. Nach 30 Minuten pinselt ihr den Braten nochmal ein. Nach weiteren 30 Minuten dann nochmal.

    Jetzt ist Zeit für ein Glas Rotwein, Weißwein oder wenn ihr wollt ein Bier. Das schmeckt bei eigener Hände Arbeit immer besonders gut.

    Falls Ihr die Herzoginkartoffeln doch lieber selbst macht hier wie es geht:

    Kartoffeln in gesalzenem Wasser für eta 20 Minuten gar kochen, das Wasser abgießen und die Kartoffeln etwas ausdampfen lassen. Jetzt kommt der Teil der kleinen Kindern bsonders viel Spaß macht. IHR DÜRFT SIE NACH HERZENSLUST ZERMATSCHEN!! Vermischt die noch warme Masse mit der Butter und etwas Musket.
    Alles in einen Spritzbeutel füllen. Wie?!? Kein Spritzbeutel da? Aber Frischhalte Beutel habt ihr? Damit geht es auch. Einfach die warme Masse da rein füllen, die Spitze unten abschneiden und dann runde Röschen auf das Backblech drücken. Das zweite Eigelb mit etwas Wasser mischen und jede Kartoffelrosette damit einpinseln. Im 175° heißen Ofen für ca 10 Minuten backen, bis die Kartoffeln goldgelb geworden sind.

    Achtet bitte darauf dass ihr mit den Herzoginkartoffeln ca. 15 Minuten vor Ende der Garzeit des Bratens anfangt. Dann ist alles zusammen fertig.

    In der zweiten Garstunde merken wir uns also: Die letzten 15 Minuten sind für die Kartoffeln und den Spinat.

    Gut. Also Kartoffeln? Check! Braten? Im Rohr und gart. Check! Jetzt kocht ihr den Blattspinat. Wenn er die von Euch gewünschte Festigkeit hat, rausholen und unter kaltem Wasser abschrecken. Gebt ihn danach wieder in den Topf und gebt etwas Butter dazu. Nicht darin ertränken dann er ist das Bett auf dem Euer Braten nachher ruht.

    Noch 30 Minuten, ihr pinselt den Braten weiter tüchtig ein, die Kartoffeln sind vorbereitet und der Spinat kocht vor sich im Topf hin. Jetzt den Ofen auf 175 Graf hochdrehen. Gebt die Kartoffeln auf dem Backblech mit in den Garraum. In 15 Minuten sollten sie goldbraun und knusprig sein. Haltet den Spinat bis zum Ende des Bratvorgangs warm.

    Der Braten ist durchgegart und saftig? Dann habt ihr alles richtig gemacht. Holt ihn vom Salzbett runter und legt ihn zum Schneiden auf ein Holzbrettchen. Achtung, es tritt mitunter noch jede Menge Saft beim Schneiden aus. Fingerdicke Stücke dürfen es gerne sein, die Gäste haben Kohldampf.
    Die Kartoffeln (es sind genaugenommen Kroketten) aus dem Ofen und kurz abkühlen lassen.

    Anrichten:

    Legt den Spinat in die Mitte des Tellers dass er das "Kissen" bildet auf dem Eurer Braten dann ruht. Umrahmt das Ganze mit den Herzoginkartoffeln und auf den Spinat dann zwei oder drei dicke saftige Scheiben vom Braten. Wer möchte kann auch noch eine dunkle Bratensauce drüber geben. Aber bitte maßvoll.

    So versorgt ihr Eure Gäste mit voll beladenen Tellen und während ihr Euch den Schweiß von der Stirn wischt und am Glas (Wein/Bier) nippt läuft Euch auch langsam das Wasser im Munde zusammen ja? Na dann nichts wie hinterher und mitgefuttert!!!

    Und während ihr nun da sitzt und in die strahlend glücklichen Gesicher Eurer Gäste schaut, ihr andächtiges Mampfen und Kauen genießt fühlt ihr das? Das nennt man Zufriedenheit! Dass ihr vorhin noch bei Pokern fett abgeloost habt, total egal. Genießt Euren Braten, denn den habt Ihr selbst zubereitet.

    Guten Appetit! Bon appetit!

    Aufräumen:

    Jetzt der Grund warum ich noch Backpapier drunter liegen habe. Da die Alufolie ja nicht 100% dicht hält durch die überlappenden Lagen tritt gerne Saft aus der durch das Salz nach unten sickert und eventuell am Backbleck festbackt. Um das hässliche Gekratze und den Frust zu vermeiden das Backpapier drunter legen. Ansonsten: IHR HABT GEKOCHT ALSO MACHT IHR GEFÄLLIGST AUCH SAUBER! :-p

    Euer Pepask2000

    PS: Danke für Eure Kommentare und Feedback wie es Euch geschmeckt hat.

  • #2
    Muss mal machen, sicher lecker. MAHLZEIT

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