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Pot committed?

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  • Pot committed?

    Was versteht man eigentlich genau unter "Pot committed" bzw. ab welchem Verhältnis von Pot zu Stack redet man davon?

    Kann dabei in SSS überhaupt die Rede sein?

    Die Frage kommt aus dem Video zum Pre-Flop-Spiel im Ausbildungszentrum. Dort wird folgende Pre-Flop-Situation besprochen:

    0.05/0.10-Tisch, 9 Spieler, alle Gegner haben min 5$.
    Eigener Stack 1,85 und QQ in mittlerer Position. 2 Spieler haben gelimpt.
    So, Raise auf 4+2BB, also 0.60, ist verständlich. Die Blinds und ein Limper steigen aus, einer callt.
    Pot ist also bei 1.55 und der eigene Stack 1,15.

    Kommt man da jetzt noch raus oder nicht?

  • #2
    Also Pot-commited bist du, wenn du so viel Geld im Pot hast, dass er verglichen zu deinem Stack sehr groß wird.
    Ich würde sowas sagen wie: wenn du die Hälfte deines Stacks in den Post steckst, betrachte dich als commited.

    Hier hast du $0,6 investiert, also knapp ein Drittel deines Stacks.
    Allerdings kommst du da trotzdem schwer wieder raus, weil du immer Odds von (1,55+1,15)/1,15=2,4/1 bekommst, selbst wenn der andere ALl-In geht. Du kannst hier aber noch folden.

    Hättest du in der Gleichen Situation zB nur noch $1,15 gehabt, dann hättest du lieber gleich All-In gehen sollen, weil du dich mit dem Raise eh commitest und so vielleicht noch die Folding Equity steigerst.

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    • #3
      Eines möchte ich erwähnen hinzufügen: Auch wenn viele Leute der Meinung sind, dass man seine letzten Chips nachschieben muss, wenn man Pot-Commited ist, ist das nicht unbedingt der Fall. Es gibt durchaus Situationen, wo du den größten Teil deiner Chips gesetzt hast aber genau weisst, dass du nicht mehr gewinnen kannst. Dann ist (auch wenn viele Leute dir davon abraten werden) ein Fold nicht falsch.
      Vor allem sollte man beachten, dass Pot Commited vor allem für Turniere gilt, aber beim Cash Game eine ganze andere, weitaus niedriegere Bedeutung hat. Und wie Jemand schon sagte, ist es oft situationsbedingt, dass Pot Commited nicht automatisch heißt, den Rest der Chips nachzuschieben.

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      • #4
        Ich weiß gar nicht, ob es eine wirkliche Definiton des Begriffs gibt, aber ich betrachte mich als pot-comitted, wenn die Odds für eni All In stimmen; sprich: die Wahrscheinlichkeit, daß mein Gegner blufft oder ich enie bessere Hand habe als er zu der Wahrscheinlichkeit, daß ich geschlagen bin, steht in mindestens demselben Verhältnis, wie die Größe des Pots zum Rest meines Stacks.

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        • #5
          Eine genaue "Definition" kann ich Dir auch nicht geben, sorry... da wart ich (mit Dir) gespannt auf andere Ausführungen hier.

          Aber hinsichtlich Deinem Beispiel und der Verbindung mit der SSS... bei DEM Beispiel gibt´s nur eins... rein mit dem Rest... da WILLST Du gar nicht mehr raus !

          Für eine GANZ konkrete Aussage, wär wichtig zu wissen was der Flop brachte ?!
          Last edited by fadmin; 19-02-2008, 12:12.

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          • #6
            Potcomitted gibt es im Grunde meiner Meinung nach nicht, ist eher ein Modebegriff. Potcomitted heißt nur, dass die Odds zu callen einfach zu gut sind. Oder das zu viel von deinem Stack im Pot ist. Wenn du dir aber sehr sehr sicher bist das du am River hinten bist sollte es dir egal sein wenn du nur noch 20 BB deines 100 BB Stack callen musst.

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            • #7
              ab der hälfte des stacks würd ich sagen!

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              • #8
                Du hast in die hand schon so viel investiert dass du auf alle fälle Pot Commited bist, da auch nicht einmal mehr ein pot bet machen kannst. Also hier kommst du nicht mehr heraus. d.h. dass du all in gehen solltest um die wahrscheinlichkeit noch zu haben dass der gegener foldet.

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                • #9
                  Zitat von LadyKiller67 Beitrag anzeigen
                  Eine genaue "Definition" kann ich Dir auch nicht geben, sorry... da wart ich (mit Dir) gespannt auf andere Ausführungen hier.

                  Aber hinsichtlich Deinem Beispiel und der Verbindung mit der SSS... bei DEM Beispiel gibt´s nur eins... rein mit dem Rest... da WILLST Du gar nicht mehr raus !

                  Für eine GANZ konkrete Aussage, wär wichtig zu wissen was der Flop brachte ?!
                  Den Flop gab es in dem Video nicht zu sehen. Aber gehen wir mal von mindestens einer Overcard aus, sonst will man ja eh nicht raus.

                  Zitat von Canordma Beitrag anzeigen
                  Du hast in die hand schon so viel investiert dass du auf alle fälle Pot Commited bist, da auch nicht einmal mehr ein pot bet machen kannst. Also hier kommst du nicht mehr heraus. d.h. dass du all in gehen solltest um die wahrscheinlichkeit noch zu haben dass der gegener foldet.
                  OK, wenn er nichts setzt auf jeden Fall. Aber der Limper ist ja vor mir dran. Was machen, wenn er mich bei A oder K im Flop all-in setzt.
                  Es ist klar, dass die Entscheidung situationsbedingt ist? Aber soll ich mich jetzt Pot committed fühlen oder nicht? Bzw. welche Entscheidung ist auf lange Sicht profitabler? (Kommt öfters vor, nicht nur mit Damen)

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                  • #10
                    Zitat von jona1989 Beitrag anzeigen
                    Potcomitted gibt es im Grunde meiner Meinung nach nicht, ist eher ein Modebegriff. Potcomitted heißt nur, dass die Odds zu callen einfach zu gut sind. Oder das zu viel von deinem Stack im Pot ist. Wenn du dir aber sehr sehr sicher bist das du am River hinten bist sollte es dir egal sein wenn du nur noch 20 BB deines 100 BB Stack callen musst.
                    #2 (ganz allgemein)


                    zu deinem beispiel:
                    das musst du ganz individuell und für jede hand einzeln ausrechnen.
                    laut strategie
                    hast du am flop ein overpair -> push
                    checkt der gegner zu dir -> push (wenn er trapped -> note)
                    kommt ak am flop und du schätzt den gegner reasonable ein, könnte ich hier sogar noch folden
                    hast du stats von dem gegner: loose, maniac, blufft oft...... - du musst jede hand isoliert betrachten. imho

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