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Chris Moneymaker – „So spielst du Turniere, wie ich“
Chris Moneymaker ist einer der einflussreichsten Spieler aller Zeiten. Der US-Amerikaner qualifizierte sich auf PokerStars via Online-Satellite für die Poker-Weltmeisterschaft in Las Vegas und ließ beim $10.000 Main Event die komplette Konkurrenz hinter sich.

Der Moneymaker-Effekt sorgte für den großen Poker Boom in den USA und Europa. Im 30 for 30 Podcast von ESPN spricht der mittlerweile 42-Jährige über seinen Erfolg, die Zeit nach dem Sieg und die Entwicklung von Poker. Ross Jarvis hat den Profi für PokerStarsSchool.com zu einem Interview geholt, hier gibt es einen Auszug.

Chris Moneymaker Forums-Aktion:

Moneymaker hat viele Spieler inspiriert und dafür gesorgt, dass Poker „Mainstream" wurde. Erzähle uns DEINE POKER-GESCHICHTE. Wie bist du zum Spiel gekommen, wann hat dich das Fieber gepackt und wie sehr hat es dich verändert?

Die beste Geschichte wird mit T$50 belohnt, für den Zweit- und Drittplatzierten gibt es jeweils 10 x The League-Tickets für das Masters Level.
 
Was hat dich zu Poker gebracht?

Gewertet werden Geschichten, die bis zum 24. November (23:59 Uhr) im Forums-Thread gepostet werden. Die Gewinner werden bis zum 26. November annonciert, die Preise bis zum 30. November ausgestellt.



Exklusiv – „So spielst du Turniere, wie ich" – Chris Moneymaker Fragen und Antworten:

Ross Jarvis: „Lass uns mit Turnieren im Allgemeinen beginnen. Wie sieht die Szene, live und online, aus?"
Chris Moneymaker: „Low und Mid Stakes-Turniere sind live auf jeden Fall schlagbar. […] Viele [Spieler] kennen weder ihre Push-Fold Spots, noch eine korrekte Postflop-Strategie. Mid Stakes-Turniere online sind definitiv schwerer […] viele gute Spieler gehen ein paar Limits runter, weil es einfach möglich ist viele Turniere gleichzeitig zu spielen."

RJ: „Was ist die beste Art, Spieler mit deutlichen Schwachstellen zu erkennen?"
CM: „Live ist der einfachste Weg so etwas zu sehen, ist wenn live Spieler limpen. Vor allem in Low und Mid Stakes-Turnieren eröffnen viele Spieler mit einem Limp. […] So gut wie nie, wird dies ein guter Spieler sein. […] Auch wie sie mit den Chips oder den Karten umgehen, ist ein Zeichen. Manchmal sind es Online-Spieler, aber meistens Freizeitspieler […]."

RJ: „Wenn es ein großes Turnier gibt, welches du lange im voraus planst. Hast du da eine Vorbereitung oder eine Routine?"
CM: „Ganz ehrlich gesagt, nein. Es ist nicht so, dass ich es nicht möchte, doch es ist so dass ich oft unterwegs bin […] da schaffe es nicht, eine Routine zu haben. Aber ich würde sagen, als allgemeine Regel, […] das Wichtigste ist ausreichend Schlaf vor einem Turnier. Ich war gerade erst bei Run It Up Reno und habe mich mit nach Tag 1 einem Kerl unterhalten. […] Es war ungefähr 21:30 Uhr und ich war bereit fürs Bett, doch er ist zur Bar einen drauf zu machen. […] Du kanns immer noch feiern, wenn du das Turnier gewonnen hast.
Das andere, was ich versuche, was mit natürlich nicht so oft gelingt, ist ein paar Stunden vor dem Turnier in das Fitness-Studio zu gehen. Ein paar Übungen machen, den Kreislauf in Schwung bringen und dann meditieren. […] Vor dem Turnier esse ich dann noch was und ruhe mich eine halbe Stunde aus […] Danach esse ich nichts mehr, außer ein paar Snacks. […]
Online ist es etwas anders. Wenn du online spielst, gibt es viele Turniere pro Tag. […] Eines was ich empfehlen würde, ist die Turniere im Vorfeld festlegen und einen Zeitpunkt festlegen, ab dem kein neues Turnier mehr gestartet wird.
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RJ: „Da du so bekannt bist, spielen sicherlich viele Gegner unterschiedlich, als wenn sie gegen andere spielen. Wie reagierst du üblicherweise darauf?"

CM: „[…] Manche wollen mich entweder herausfordern, oder gehen mir komplett aus dem Weg. Dies ist schnell herauszufinden. […] Einige wollen auch nur eine gute Geschichte, wie sie einen Bluff gegen mich spielen […]."

RJ: „Wenn jemand ein Gelegenheitsspieler ist, der wenig spielt, wie wichtig ist dann Bankroll Management?"

CM: „Wenn du wirklich nur Freizeitspieler bist, dann solltest du nicht so sehr darüber nachdenken. Ganz ehrlich, mach es einfach der Erfahrung wegen. Klar solltest du keine Turniere spielen, die deine Finanzen gefährden, aber wenn du bei einer Serie bist und ein bestimmtest Event spielen willst […]. Für die meisten Freizeitspieler ist es keine große Angelegenheit. Wenn du nur das Wochenende da bist und es einfach mal versuchen willst., dann ist es eben eine Erfahrung. Wenn du dann noch im Geld landest, umso besser. Das Bankroll Management wird dann wichtig, wenn du regelmäßig spielst oder wenn du professionell spielst und Poker deine einzige Einnahmequelle ist. [...]"

Wie bereitest du dich auf Turniere vor? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

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