PokerStars Homepage
Winners Wall – steiniger Weg zum Sunday Million Cash
Die Winners Wall von PokerStars School hat einen neuen Eintrag. Darmani904 sicherte sich bei einer Forums-Aktion ein Spin & Go-Ticket. Damit ging es in ein Satellite und von dort in das Sunday Million Anniversary.

Das Sunday Million Anniversary lockte mit garantierten $10.000.000. Einige PokerStars School-Mitglieder spielten mit und landeten im Geld. Ornox gewann sein Sunday Million-Ticket bei einer Forums-Aktion, PapDok schnappte sich seinen Seat in einem Freeroll. Den steinigsten Weg hatte allerdings Julian aka Darmani904.

Der 29-Jährige aus Nordrhein-Westfalen erhielt von PokerStars School ein $5 Spin & Go-Ticket geschenkt. Im Spin & Go ging es dann um ein $15 Satellite-Ticket für das Sunday Million Anniversary. Dort erkämpfte er sich einen Seat im Jubiläumsturnier. Damit nicht genug, am Ende gab es einen Cash und einen ordentlichen Boost für die Bankroll.



Julian spielt seit rund eineinhalb Jahren. „Zur Zeit spiele ich mindestens alle zwei Tage Online-Poker, dabei meistens MTTs und SNGs mit ein wenig Cash Game zwischendurch. Spin & Go-Turnier spiele ich zwischendurch eher selten mal. […] Meine Bankroll lag [vor dem Sunday Million] bei $220, daher war im Sinne meines Bankroll Magaments das 5$ Spin&Go-Ticket schon sehr viel Wert" so Julian im Interview.

Das Spin & Go war dann eher ein „Selbstläufer", da Julian „gute Hände" bekam und von „marginalen Händen gecallt" wurde. Der Kampf um das Sunday Million-Ticket war dagegen schon deutlich schwerer.

So gab es einen „wichtigen Double Up mit Assen und ganz viel Schwitzen", denn der Gegner callte mit und traf den Flop . Der Turn brachte sogar noch einen König. Der River war degegen eine Blank.

Eine weitere Key Hand war ein 3-way All-In mit Jacks gegen : und kurz vor der Bubble: „Ich konnte meinen Stack mit Buben verdreifachen und mit darauffolgenden tighten Folds sehr sicher das Ticket nach Hause holen."



Die Vorbereitung für das Sunday Million Anniversary war bereits geplant. Denn diese Frage musste Darmani904 in einer Forums-Aktion beantworten: „Ich bin der Meinung, dass ein gut gespieltes Turnier schon im Vorfeld beginnt. Damit meine ich, dass man sich zum einen genügend Schlaf gönnt sowie körperlich möglichst fit ist.

Zum anderen ist es von Vorteil, wenn man eine ausgewogene Mahlzeit im Vorfeld gehabt hat und gut gesättigt ist. Außerdem sollte man darauf achten, dass man möglichst nicht abgelenkt ist und voll fokussiert ist.

Für das eigene Spiel ist es im Vorfeld immer von Vorteil, sich vor allem mit preflop Ranges zu befassen. Gerade in den ersten Blind Levels aber auch in späteren Levels ist ein solides Preflop Spiel eine gute Basis. [...]

Im Turnier selbst [sollte] man in erster Linie stets ein Auge auf seine Kontrahenten haben. Jede auf diese Weise erhaltene Notiz […] kann in späteren Turnierphasen ein Vorteil sein. Ich spiele dabei stets mit einem HUD, um speziell passive und aggressive Spieltendenzen leichter ausmachen zu können. Das ist aber kein Muss, ich denke dies ist Geschmackssache. [...]

Für die weitere Turnierphase würde ich nach Möglichkeit erst einmal sehen, dass ich die ITM-Bubble überstehe. Da ich sonst nur Micro-Turniere spiele, wäre ein Min-Cash ein Riesenerfolg.
"



Als das Turnier dann anstand, hielt sich Julian an seinen Plan: „Gerade zu Beginn fühlte ich mich sehr gut und bin meiner Meinung nach gut klargekommen. Das war aber mit der Zeit sehr hart. Um 19 Uhr war der Beginn, denn als Satellite-Qualifikant darf man sich nicht später Anmelden.

Für mich gibt es zwei wichtige Key Hands. Einmal ein sehr wichtig gewonnener Coinflip mit Damen gegen Ace King. Dies war gegen Ende der Late Reg. Die andere Hand war eine verlorene Hand mit Pocket Fives [Anm.: Darmani904 bezahlten am Button einen 12 Big Blind Shove des Spielers am CO und verlor gegen Siebenen].

Diese Hand hat mich lange beschäftigt und ich brauchte etwas, um wieder frei aufspielen zu können. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, marginale Spots wie diesen auszulassen. Ich bin immer noch überzeugt, dass der Call +EV ist, aber nicht in einem Maße, den ich hinsichtlich der Varianz für die Million riskieren wollte.

Danach habe ich mich im Grunde ins Geld gefoldet. Ich wusste, dass ich es schaffe, bis die Bubble platzt und der Min Cash ist fast eine Verdreifachung meiner Bankroll gewesen. Daher war ich Money Scared und wollte nur Spots mit absoluten Premium Händen nehmen.

Im Nachhinein fragt man sich natürlich, ob man sich dadurch etwas verbaut hat und nicht doch noch weitere Geldsprünge geschafft hätte. Aber am Ende des Tages bin ich sehr glücklich und erschöpft gewesen, als ich mit dem Min Cash gebustet bin. Am Ende waren es dann noch zweieinhalb Big Blinds, die mit KQ reingingen und das Aus bedeuteten.

Wenn ich es noch einmal spielen würde, würde ich bis auf ein paar Ausnahmen alles genau so machen. Mit meiner neuen Bankroll von über $640 kann ich jetzt viele Turniere grinden, die ich vorher nicht spielte. Das freut mich sehr und ich bin gewillt, schon bald die $1.000 knacken zu wollen.
"

Wir freuen uns über diesen verdienten Erfolg. Als kleines Dankeschön fuer das Interview gibt es T$50 für die Bankroll.

X Informationen zu Cookies

Wir haben auf deinem Computer Cookies platziert, um deinen Aufenthalt auf unserer Website noch angenehmer zu gestalten. Du kannst deine  Cookie-Einstellungen  jederzeit ändern. Andernfalls setzen wir dein Einverständnis voraus.