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Pot-Limit Omaha: das Spiel auf dem Turn (Teil 1)

Der Turn bringt die vierte Karte auf das Board und nicht selten dreht sich beim PL Omaha damit das gesamte Spiel. Ein Spieler, der auf dem Flop noch vorn lag, kann jetzt uneinholbar hinten liegen, jemand, der klarer Außenseiter war, kann plötzlich die Nuts halten. Das ist aber noch nicht alles. Neben Draws, die sich vervollständigt haben können, bringt die Turn-Karte oft ganz neue Draws, was zu neuen Favoritenrollen und damit weiterer Action führen kann.

Auf dem Turn muss die Situation dementsprechend neu bewertet werden. Folgende Ausgangssituationen sind dabei maßgeblich:

  1. Hat der Turn meine Hand verbessert?
  2. Hat der Turn meine Hand abgewertet?
  3. Hat der Turn einen neuen Draw gebracht?

Darüber hinaus ist wichtig:

  • Halte ich die Nuts?
  • Habe ich geblufft? Oder bringt mir der Turn eine Gelegenheit zu einem Bluff?

Je nachdem, wer auf dem Flop die Initiative hatte, müssen wir uns überlegen, wie wir die Hand weiterspielen wollen.

Hat der Turn meine Hand verbessert?

Sowohl Made Hands als auch Draws können sich mit dem Turn weiter verbessern oder realisieren. Das gilt für die eigene Hand genauso wie für die der Gegner. Wir sollten einige Fälle unterscheiden.

1. Fall: Mein Draw hat sich mit dem Turn realisiert

Wir haben den Flop mit einem Draw gespielt und dieser ist mit der Turnkarte angekommen. Treffer! Jetzt gilt es herauszufinden, ob wir mit unserer Made Hand vorn liegen, wie offensichtlich unser Treffer ist und ob wir die Hand aggressiv oder eher passiv weiterspielen. Schauen wir uns dazu noch mal ein paar Varianten an: 

a. Meine Made Hand bildet die aktuellen Nuts, kann aber noch geschlagen werden

Generell ist es so, dass es auf dem Turn immer einen Straightdraw gibt, solange kein Paar auf dem Board liegt. Auch starke Hände, wie z. B. ein Set, sind also nicht unverletzlich. 

Es gilt daher, seine starken Hände zu schützen, da eine günstige oder gar kostenlose Karte für den oder die Gegner keinen Sinn macht. Zwar legen wir häufig durch einen Bet oder Raise die Stärke unserer Hand offen, dennoch werden wir oft genug von schwächeren Händen und Draws gecallt, sodass wir nicht selten ausbezahlt werden. In den Fällen, in denen der River doch noch einen Draw vervollständigt, müssen wir genau überlegen, wie wir die Hand weiterspielen.

  • Beispiel 1:

Unsere Hand:

Wie callen preflop in MidPos, der Cut-off callt, der Small Blind füllt auf und der Big Blind checkt. Zu viert sehen wir den Flop.

.

Die Blinds checken, wir spielen Pot, der Cut-off callt, die Blinds folden. Wir sind heads-up und auf dem Turn kommt

.

Wir halten die aktuellen Nuts, es ist aber sowohl ein Draw zur besseren Straight als auch ein Flushdraw erschienen. Ein Check würde hier nur in der Absicht Sinn machen, einen aggressiven Gegner setzen zu lassen und dann einen Check-Raise zu spielen. Sicherer ist es in der Regel, aggressiv zu bleiben und erneut anzusetzen, um eventuelle Draws teuer zu machen.

Schauen wir uns dazu ein paar Berechnungen an:

  • Angenommen, unser Gegner hat ein Set, z. B. . Dann trifft er in etwa 23 % der Fälle ein Full House oder Quads.
  • Hat unser Gegner beispielsweise eine Hand wie , so trifft er in 30 % der Fälle eine höhere Straße.
  • Nur wenn er einen Straight- und einen Flushdraw hat, z. B. mit , nähern wir uns mit 52,5 % (für uns) gegen 47,5 % (für den Gegner) einem Coinflip.

Wir können also, da wir in allen Fällen Favorit sind, erneut ansetzen. Sehr gute Draws werden uns callen, da sie die entsprechenden Potodds bekommen, aber das können wir nicht verhindern. Es ändert aber auch nichts an unserer Favoritenstellung.

Ein Problem haben wir dann, wenn ein Gegner ebenfalls hält, aber vielleicht mit oder einen Freeroll gegen uns bekommt. In diesem Fall wäre es fatal, weiter zu setzen, da wir maximal den Pot splitten können. Ob wir uns in einer solchen Situation befinden, bedarf einer sicheren Einschätzung des Gegners, dessen Starthand-Range und Setzverhalten. Je nach Situation müssen wir dann entscheiden, wie wir die Hand weiterspielen wollen.

Spielen wir auf dem Turn Pot und werden gecallt und der River bringt ein Paar, eine weitere Broadway-Card oder ein zusätzliches Karo auf den Tisch, dann tun wir uns sehr schwer, weiteres Geld in den Pot zu investieren.

Sollte es soweit kommen, können wir out-of-position (OOP) z. B. einen Blockbet anbringen. Ein Check OOP ist gegen aggressive Gegner eher schlecht, denn diese könnten, wie oben schon beschrieben, einen Bluff fahren, wenn ihnen der River nicht geholfen hat, sie aber unsere Schwäche spüren.

Sollten wir selbst in Position sein, hoffen wir darauf, ein Check-behind spielen zu können. Wenn der Gegner OOP setzen sollte, müssen wir je nach Betsize und Gegnerprofil entscheiden, ob wir callen wollen oder die Hand aufgeben.

Wenn man sehr deep im Vergleich zu seiner üblichen Stacksize ist (also mehr als 200 BB), da man z. B. ein paar große Pots gewinnen konnte und die Gegner entsprechend nachgelegt haben, um gleichgroße Stacks zu spielen, besteht die Gefahr, gerade im Gefecht "verletzbare Made Hand" gegen "guten Draw", seinen gesamten Stack zu verlieren. Das trifft insbesondere auf Situationen zu, in denen man nicht abschätzen kann, ob man hoher oder nur knapper Favorit ist, und offensichtlich alles auf ein All-in hinausläuft.

Befindet man sich also in der gerade beschriebenen Beispielsituation mit einer Hand, die durchaus einige River-Karten zu fürchten hat, und ist der Pot bereits so groß, dass ein Potbet auf dem Turn dazu führen würde, dass man (gerade) noch genug Chips für einen weiteren Potbet am River hat, kann man auch eine etwas "vorsichtigere" Linie wählen:

Da es sehr viele Scarecards gibt, gegen die wir am River nach einem Potbet des Gegners - wenn überhaupt - nur mit einem sehr unguten Gefühl callen könnten, können wir den Turn alternativ nur checken (gerade in Position) und auf dem River einen Valuebet (bzw. Raise) machen, sollte unsere Hand halten oder aber - sollte eine Scarecard kommen - einen Check-behind oder Call in Position bzw. einen Check/Call OOP spielen. Dieser Spielzug hat Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  • Wir protecten unsere Hand gegen einen Riverbluff, da wir uns die Summe, die wir noch bereit sind, in diese Hand zu investieren, für einen Call auf dem River "aufsparen". Dazu muss aber sichergestellt sein, dass der Gegner auch anspielt, sollte er sich nicht verbessern.
  • Wir motivieren, sollten wir OOP sitzen, den Gegner eventuell dazu, einen Bluff-Versuch auf dem Turn zu starten, den wir dann mit einem Reraise-All-in beantworten können (was uns ebenfalls vor einem River-Bluff schützt, uns aber auch maximale Equity für unser Geld gibt, da wir zu diesem Zeitpunkt meist klarer Favorit sind). Allerdings würden wir dann eben doch um unseren ganzen Stack spielen müssen, was wir eigentlich verhindern wollten.
Nachteile:
  • Wir verzichten auf eine eventuelle Fold Equity auf dem Turn, die bei tighten Gegnern sehr hoch sein kann. Bei Calling Stations ist dieser "Verlust an Equity" zu verkraften, da dieser gering ist oder sogar gegen null geht, sobald der Gegner irgendetwas getroffen hat.
  • Wir verlieren aber auch Value, wenn keine Scarecard am River kommt, und unser Gegner zwar am Turn noch für seinen Draw bezahlt hätte, auf dem River aber kein weiteres Geld mehr investiert.
  • Wir geben dem Gegner eine Freecard, wodurch er auch mit schwachen Draws in der Hand gehalten wird, die er ansonsten vielleicht auf dem Turn aufgegeben hätte.

Diese "Line" sollte wegen der vielen Nachteile nur gewählt werden, wenn man seinen Stack protecten möchte (da man bereits viel gewonnen hat und man nicht alles in einer Hand wieder verlieren möchte) und gegen sehr aggressive Gegner spielt, die am Turn sehr oft bezahlen und Riverbluffs für ihren gesamten Stack ähnlich spielen wie ihre Valuebets.

 

b. Ich halte die absoluten Nuts (z. B. Straight Flush, Quads etc.)

Der Idealfall. Uns kann nichts mehr passieren, da wir entweder die Top Quads haben oder einen Straight oder Royal Flush.

Da noch eine Karte kommt, können wir in Position gegen aggressive Gegner slowplayen und checken/callen oder gegen Calling Stations, die bereits Stärke in der Hand gezeigt haben, ansetzen.

OOP können wir setzen, wenn zu uns gecheckt wird oder selbst nur callen, wenn der Gegner zuerst setzt. Ein Bet nach einem Check des Gegners wird oft genug als Bluff interpretiert und mit vielen Händen gecallt. Ein Call wiederum könnte dazu führen, dass unser Gegner am River erneut nach dem Pot greift und weiteres Geld investiert.

  • Beispiel 2:

Wir halten .

Wir sitzen im Big Blind und callen den Raise eines LAG-Spielers in LatePos, nachdem der Small Blind ebenfalls gecallt hat.

Der Flop kommt .

Wir haben die Current Nuts mit einem Straight-Flush-Draw gefloppt. Der Small Blind checkt, wir setzen Pot, der Gegner in LP callt, der Small Blind foldet.

Der Turn kommt .

Wir halten die absoluten Nuts. Egal, welche Karte der River bringt, unsere Hand kann nicht mehr geschlagen werden.

Out-of-position
Nun können wir entweder checken, um die Initiative an einen Gegner mit der zweitbesten Hand zu übergeben, oder wir können selbst setzen und hoffen, dass der Turn auch unserem Gegner geholfen hat (z. B. in Form des Nutflushes mit dem ) und wir daher Action bekommen. Gegen aggressive Gegner kann ein Check-Call angebracht sein (rope a dope), gegen passive Gegner sollten wir selbst anspielen.

In Position
Sitzen wir in Position, können wir einen Bet des Gegners raisen, um eventuelle Draws noch zu einem Call oder gute Made Hands zu einem All-in zu bewegen. Alternativ können wir aber auch erst callen und dann auf dem River den Raise ansetzen. Checkt der Gegner, können wir mit einem halben Potbet versuchen, weitere Chips zu bekommen oder uns für ein Slowplay entscheiden, damit der Gegner vielleicht am River noch einen Bluff-Versuch startet oder einen Draw trifft. Gegen bessere Gegner könnte ein kleiner Bet schnell als Valuebet entlarvt werden, hier bietet sich dann eher ein voller Bet an, der oft genug als Bluff unsererseits interpretiert wird.

2. Fall: Meine Made Hand hat sich verbessert

Wenn sich eine Made Hand durch den Turn weiter verbessert, hängt es oft von der bisherigen Betting-Sequenz ab, ob man noch weiteres Geld in die Mitte bekommt. Schauen wir uns ein paar typische Situationen an:

a. Aus einem Set ist ein Full House geworden

Aus einem Set wird dann ein Full House, wenn sich das Board paart. Nun hängt die Stärke unserer Hand davon ab, ob sich eine Over- oder eine Undercard pairt. Gehen wir hier davon aus, eine Undercard pairt sich.

  • Beispiel 3:

Wir halten .

Wir sitzen in LatePos und haben first-to-open geraist. Der Big Blind hat gecallt.

Der Flop kommt .

Der Big Blind checkt, wir setzen Pot, der Big Blind callt. Der Call kann hier nun entweder bedeuten, dass der BB ebenfalls ein Set und Angst vor einer Straße hat oder dass er einen guten Draw hat (Nut-Flush-Draw, eventuell mit Straightdraw). Eine Straße ist unwahrscheinlich, da er bei der Gefahr eines Sets und des Flushdraws vermutlich gleich selbst angesetzt oder unseren Bet geraist hätte, um seine Hand zu protecten.

Der Turn bringt die .

Wir halten das Nut-Full-House und nur ein Vierling Achten kann uns im Moment schlagen.

Out-of-position
Gegen einen sehr aggressiven Gegner kann ein Check Sinn machen, um ihn zu einem Bluff zu verführen, da er den Check als Schwäche interpretieren könnte. Das funktioniert in der Regel aber nur, wenn wir ein Image als geradliniger Spieler haben. Sind wir für "tricky moves" bekannt, sollten wir hier lieber setzen und die Hand entsprechend ihrer Stärke spielen.

Letztlich bekommen wir hier nur ernsthafte Action, wenn unser Gegner ein kleineres Full House getroffen hat (mit einem Set Neunen, oder ) oder sehr viel blufft. Selbst mit der Nutstraight wird er nicht gewillt sein, noch viel Geld in ein gepairtes Board zu investieren.

In Position
Setzt unser Gegner, sollten wir manchmal raisen, um einen möglichst großen Pot aufzubauen in dem Fall, dass unser Gegner ebenfalls ein starkes Blatt hat oder wir ein Image als aggressiver Bluffer haben. In den meisten Fällen wird uns aber ein Call einen weiteren Bet auf dem River bringen, da unser Call als Schwäche interpretiert werden könnte (mit einer Straße) und unser Gegner sowohl einen Bluff- als auch einen Valuebet auf dem River spielen könnte.

b. Aus einer Straße ist eine größere Straße geworden

Unsere Hand hat sich zwar verbessert, aber im Ganzen hat sich die Situation nicht geändert. Der einzige Fall, in dem wir nun einen Vorteil bekommen haben ist dann, wenn wir den Pot hätten teilen müssen.

  • Beispiel 4:

Wir halten .

Der Flop ist .

Am Turn kommt die .

In diesem Fall haben wir nun einen Vorteil gegenüber einem Gegner mit , da wir jetzt neue Nuts haben, und zwar mit anderen unserer Holecards (unter Hinzunahme des Jacks). Da der Turn einen Flushdraw bringt und da eine auf dem River unsere Straße counterfighten könnte (wenn ein Gegner hält), sollten wir keine Freecard geben und aktiv setzen. Das hat auch den Vorteil, dass wir eventuell von einem Gegner mit gecallt werden, der aber ansonsten eher checken würde.

c. Aus einer Straße ist ein Flush geworden

Die Frage ist natürlich: Womit hatte unser Gegner in der vorhergehenden Setzrunde (auf dem Flop) gecallt oder selbst gesetzt? Hatte er selbst einen Flushdraw, eine Straße oder eine andere Made Hand? Wenn wir zwar einen Flush realisiert haben, dieser aber nur klein ist, müssen wir vorsichtig agieren. Gerade gegen mehrere Gegner steigt die Gefahr, gegen einen höheren Flush zu stehen.

Halten wir hingegen jetzt den Nutflush, können wir unsere Aggression fortführen, sollten wir unsere Straße am Flop aggressiv gesetzt haben. Wenige Gegner würden vermuten, dass wir einen Draw so aggressiv gespielt haben und daher davon ausgehen, dass wir nach wie vor eine Straight setzen und ein Spieler mit schwachem Flush nun vorn liegen könnte. Das sollte für Action sorgen.

Gegen einen guten, aggressiven Spieler ist ein Check-Raise eine Alternative, da dieser auch ohne Flush versuchen könnte, die vermeintliche Scarecard für einen Bluff zu nutzen. Ebenso kann ein Spieler mit einem kleinen Flush versuchen, den Pot durch einen Bet hier und jetzt zu gewinnen.

  • Beispiel 5:

Wir halten .

Vor dem Flop haben wir in EP geraist und sind von zwei Gegnern in LP gecallt worden.

Der Flop war .

Wir setzen unsere Aggression fort und setzen Pot, beide Gegner callen.

Der Turn kommt .

Wir haben nun den Nutflush. Da aber zwei Gegner gecallt haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mindestens einer der Gegner ein Set oder einen Flush hat. Von einem Spieler mit werden wir vermutlich keine Chips mehr bekommen. Aber dem Gegner mit dem Set wollen wir keine Freecard geben und von dem Gegner mit einem Flush wollen wir Action bekommen. Wir sollten also aktiv bleiben und unsere Aggression fortsetzen.

3. Fall: Ich halte nach wie vor eine Made Hand, der Turn war vermutlich ungefährlich

Je nachdem, welche Made Hand ich halte, muss ich entscheiden, ob ich nach den Calls auf dem Flop wirklich vorn liege.

Habe ich beispielsweise auf dem Flop eine Straße oder ein Set getroffen und der Turn bringt eine Undercard zu meinem Set oder eine Karte, die meine Straße nicht gefährdet, liege ich ziemlich sicher vorn. Hatte ich aber z. B. mit dem Top Two Pair auf dem Flop angespielt, so kann es durchaus sein, dass ich doch gegen ein Set oder eine bessere Hand stehe, auch wenn die Turn-Karte harmlos erscheint (entweder weil diese jetzt einem Gegner ein Set beschert hat oder der Gegner das Set bereits vorher hatte).

Schauen wir uns dazu wieder ein Beispiel an:

  • Beispiel 6:

Wir sitzen im Big Blind mit .

Ein Spieler in MidPos raist, der Button und der Small Blind callen, wir callen ebenfalls.

Zu viert sehen wir den Flop .

Der Small Blind checkt, wir setzen, zwei Spieler callen, der Small Blind foldet.

Der Turn bringt die .

Ein Gegner könnte nun entweder ebenfalls Top Two Pair mit einem Redraw haben (da er z. B. einen besseren Draw, wie , hält oder ein As mit z. B. ) oder ein Set (Set Kings und Queens sind eher unwahrscheinlich, da wir jeweils eine der Karten selbst halten, eher könnten wir hier gegen ein Set Zweien oder Dreien stehen). Es sind natürlich auch reine Draws möglich, wie z. B. (dieser hätte 16 Outs).

Käme auf dem River nun eine der Karten , , oder , könnten wir geschlagen sein (durch ein Set, eine Straße oder höheres Two Pair).
Hält im Moment ein Gegner bereits ein Set, dann haben wir maximal vier Outs, gegen alle anderen Kombinationen liegen wir nach wie vor vorn. Wir sollten also erneut setzen. Werden wir geraist, müssen wir überlegen, ob wir gegen diesen speziellen Gegner die Hand weglegen sollten oder nicht.

Im nächsten Artikel werden wir uns die Fälle ansehen, in denen die Turn-Karte unser Blatt eher entwertet hat und werden Konzepte wie Bluff und Semibluff beim Pot-Limit Omaha ansprechen.

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