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NLHE 6-max: eine Einführung
Wer regelmäßig an einem No-Limit-Hold'em-Cashgame-Fullring-Tisch mit neun anderen Spielern sitzt und dort erfolgreich mit einem vollen Stack (sprich mit 100 Big Blinds) spielt, kann vielleicht einige der folgenden Thesen bestätigen:
  1. Man benötigt viel Geduld. Dies liegt zum einen daran, dass man bei neun Gegnern bessere Starthände braucht als gegen wenige Gegner (Heads-up oder shorthanded). Zum anderen dauern die Spielrunden länger, da entweder mehr Spieler involviert sind oder sich diese für ihre Entscheidungen mehr Zeit nehmen.
  2. Ungeduld und Frust über viele schlechte Starthände können einen dazu verleiten, die Ansprüche an das eigene Spiel herunterzuschrauben und schlechtere Karten zu spielen oder mit mittelmäßigen Händen zu lange im Spiel zu bleiben.
  3. Man muss sehr tight und ausgewählt spielen, denn die neun Gegner haben, wenn sie einmal spielen, meistens extrem gute Blätter.
  4. Man kann die Stärke der Hände meist gut und vor allem verlässlich einschätzen. Wird man beispielsweise mit einem Top Pair mit Top Kicker geraist, kann man meist davon ausgehen, geschlagen zu sein.
  5. Spieler müssen seltener (nämlich nur zweimal in zehn Fällen) Blinds zahlen. Daher werden die Blinds auch nicht so stark verteidigt. Das macht das Stehlen der Blinds aus späten Positionen etwas einfacher.
  6. Viele Fullring-Spieler spielen eher tight. Dadurch wird es schwer, für seine guten Hände richtig ausbezahlt zu werden.
Viele dieser Punkte kann sich jeder einerseits als Vorteil, andererseits als Nachteil auslegen. Ein Spieler A, der aggressiver und/oder ungeduldiger Natur ist, wird sich in vielen Situationen zügeln und disziplinieren müssen, weil seine Bluffs oder schlecht getroffenen Hände gegen die qualitativ guten Gegnerhände seltener gewinnen. Ein zurückhaltender, vorsichtiger Spieler B fühlt sich da deutlich wohler, da er sowieso nicht bereit ist, in Bluffs oder riskantere Situationen zu investieren. Unter den neun anderen findet sich oft genug jemand, der auch ihn für eine gute Hand ausbezahlt.

Kehren wir zu Spielertyp A zurück. Der liebt es zu bluffen, möchte gern mehr Hände spielen, will Action im Spiel, mag es nicht, auf gute Karten zu warten, möchte Flops sehen und Geld setzen, um möglichst viel davon und das möglichst schnell zu gewinnen. Genau dieser Typ Spieler ist es, der sich dann auch lieber an einen Shorthanded-Tisch setzt, sprich, einen Tisch mit einem Maximum von sechs Spielern (Abk. 6-max). Das sind aber genau NICHT die Gründe, aus denen WIR 6-max-Tische spielen möchten. Unser Ziel ist es eher, genau solche Typen wie Spieler A dort anzutreffen und mit ihnen unseren Profit zu machen.

Bevor es weitergeht: Es gibt zwei wichtige Voraussetzungen für den Einstieg in Shorthanded-Games:
  • ein grundsätzlich gutes Verständnis der No-Limit-Hold'em-Theorie
  • das erfolgreiche Bewältigen eines entsprechenden Fullring-NLHE-Limits mit einer soliden Winrate
Ich würde niemandem ohne einen entsprechenden Hintergrund das Shorthanded-Spiel empfehlen.

Unterschiede zwischen Fullring und Shorthanded

Shorthanded-Tische unterscheiden sich von Fullring-Tischen sehr stark. Es herrscht generell ein viel aggressiveres, looseres Klima vor. Das liegt zum Teil daran, dass jeder Spieler viel öfter seine Blinds zahlen muss als bei einem Zehnertisch. Dementsprechend wichtiger wird es, Blinds zu stehlen, um eine Runde umsonst weiterspielen zu können. Das hat wiederum zur Folge, dass viele Spieler ihre Blinds auch aggressiver verteidigen. Wie man sieht, ergibt sich allein aus diesem Punkt schon ein Kreislauf, der das ganze Klima aggressiv macht.

Ein weiterer Punkt ist: Bei nur sechs Spielern ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich unter den ausgeteilten Händen am Tisch eine Premiumhand aus der Kategorie , , , , , , oder befindet, absolut gesehen viel geringer als an einem gewöhnlichen Zehnertisch (da pro Runde 40 % weniger Starthände ausgegeben werden). Von daher kann man prinzipiell eine viel größere Zahl von Händen spielen, und dies auch profitabel. Man läuft einfach seltener Gefahr, gegen ganz starke Hände spielen zu müssen. Schaut man sich einen üblichen Shorthanded-Tisch an und sieht einen Spieler aus erster Position (UTG) auf den vierfachen Big Blind erhöhen, so steht dieser Raise in der Regel nicht immer für die Tophand, die dieser Spieler an einem großen Zehnertisch von dieser Position aus erhöhen würde. Die Spieler sind aufgrund des "geschrumpften Tisches" natürlich auch irgendwo gezwungen, viel mehr Hände zu spielen, und das kombiniert mit einer ordentlichen Portion Aggressivität. Wo es sich bei einem Fullring-Tisch nicht lohnt, aus allererster Position zu erhöhen, da man zu oft in dominierende Hände rennt, wird sich am Sechsertisch herausstellen, dass diese Hand oft sogar die beste am Tisch ist in einem gegebenen Orbit (Runde).
  • Ein kleines Beispiel:



Der Spieler erhöht aus erster Position. An einem Zehnertisch ist es sehr riskant, noch einmal zu erhöhen, da man zu oft gegen ein höheres Paar oder Overcards spielt. Bei sechs Spielern sind die Zehnen in dieser Situation aber sehr oft die beste Hand. Dementsprechend wird sie in diesem Beispiel auch aggressiv gespielt, und dadurch mehr Geld in den Pot gezogen, solange die Hand mit größter Wahrscheinlichkeit die beste ist.

Punkt eins und zwei aus der obigen Liste hätte man damit ein wenig abgemildert, denn man ist tatsächlich "gezwungen", mehr Hände zu spielen.

Tight might not always be right …

Natürlich kann man ein Shorthanded-Spiel auch weiterhin sehr tight und zurückhaltend bestreiten und trotzdem als Gewinner hervorgehen. In der Regel wird der Gewinn, den man mit dieser Fullring-Spielweise einstreichen kann, allerdings relativ gering ausfallen. Man zahlt zu oft Blinds (s. o.), man wird zu oft in die Defensive gezwungen, man kommt mit qualitativen Händen nicht hinterher, wenn um einen herum alle aggressiv ihre schwächeren Hände herunterspielen.

Mit Fullring-Spielweise ist der Stil von Spieler B gemeint: Nur starke, ausgewählte Hände spielen, gegen Aggression nur die sehr starken Hände weiterspielen, wenig oder gar nicht bluffen. Schlussendlich ist Poker immer noch ein Spiel, das versucht, die mathematische Varianz auf lange Sicht zu minimieren, und das erreicht man bewiesenermaßen mit einem tighten Spiel. Geld investieren, wenn man mit größtmöglicher Sicherheit prozentual vorn liegt. Aber man sollte beachten: Auch die Gegner neigen dazu, sehr loose zu spielen.

Bleibt man also entsprechend tight und öffnet sich nicht für etwas durchschnittlichere Hände, die aber trotzdem Potential besitzen (besonders Suited Connectors wie , kleine Paare wie , Suited Aces etc.), sich zu einer starken Hand zu entwickeln, verpasst man sehr oft wertvolle Gelegenheiten, und auch all die wichtigen kleinen Pots ziehen an einem vorbei. Entscheidend ist dabei, dass man trotz Öffnung der Reichweite der Starthände nie seine eigene Position vernachlässigt. Denn eines der größten No-Limit-Hold'em-Konzepte gilt natürlich auch hier: Das meiste Geld wird in Position gemacht.

Positionen

Zunächst kurz eine formelle Positionsbezeichnung: Der 6-max-Tisch ist aufgeteilt in die Seats Smallblind (SB), Bigblind (BB), Under the Gun (UTG), Middle Position (MP), Cut-off (CO) und Button (BU).

Man kommt durch die geringe Zahl der Spieler am Tisch und die geringe Zahl der Nicht-Blind-Positionen zwar viel schneller an Positionen, die zu spielen sehr profitabel ist, sprich den Cut-off und den Button. Aber leider ist man durch vier schlechte Positionen (relativ gesehen) auch dazu verdammt, eine ganze Menge "out of Position" spielen zu müssen, und das zu zwei Drittel der Zeit. Insgesamt erfordert das ein gutes, solides Spielverständnis und eine gewisse Sicherheit im Umgang mit dem Spiel "out of Position".

Daher noch einmal der Hinweis, dass der Umstieg auf NLHE-Shorthanded erst vollzogen werden sollte, wenn man die Theorie der Zehnertische gut verinnerlicht und erfolgreich umgesetzt hat. Die Stichworte hierbei sind vor allem "Position" und "Aggression". Der Umstieg sollte auch davon abhängig gemacht werden, ob man die eigene Stärke darin sieht, die eigenen sowie die gegnerischen Hände gut einschätzen und sehr gut mit gegnerischer Aggression umgehen zu können. Damit wird man nämlich permanent an jedem Shorthanded-Tisch konfrontiert. Besonders wertvoll (und auch notwendig) sind diese Eigenschaften in den etwas höheren Limits, wo viel Geld von bluffenden oder sehr loosen Spielern gewonnen werden kann, die eben genau unserem Spielertyp A entsprechen.

Heads-up-Pots und Aggression

Am Fullring-Tisch kommt es sehr oft zu Multiway-Pots, an denen viele Spieler beteiligt sind. Dementsprechend sinken die eigenen Chancen, die Hand gegen viele Spieler gewinnen zu können, wenn man denn nicht ein Monster floppt oder zu einem Monster ziehen kann. Man sagt im Fachterminus: Die "Equity" (der eigene, prozentuale Anteil vom Pot in Höhe der Gewinnchancen der eigenen Hand) sinkt im Durchschnitt bei vielen Spielern am Flop. Shorthanded wird man hingegen sehr oft bis nahezu immer (bei recht tighten Tischen) in Heads-up-Situationen geraten.

Dabei spielen natürlich auf einmal eine Menge neuer Faktoren mit, die vorher weniger bis keine Bedeutung hatten. Dazu zählt das eigene Image am Tisch, die bisherige Spielweise, die Natur des Gegners und eben wieder einmal die Position. Gerade hier helfen Dinge wie Reads oder Notizen von Spielweisen, die ein spezieller Gegner durchgeführt hat, um die Hand gegen ihn gut zu spielen. Es wird durch diese 1-gegen-1-Situationen auch noch härter für jeden Spieler, einen Flop überhaupt zu treffen. Ungepaarte Hände treffen den Flop ja bekanntermaßen nur in einem Drittel der Fälle. Daher wird oft ganz einfach der aggressivere Spieler von beiden den Pot sofort für sich entscheiden können. Es gibt also Unmengen kleiner Pots zu gewinnen. Eine Beispielhand, die die bisherigen Konzepte ganz gut veranschaulicht:

  • Beispiel eins



Eine Hand wie ist am Fullring-Tisch in den meisten Fällen unbrauchbar. Man ist zu oft von besseren Assen dominiert, wenn man Top Pair floppt. Hier raisen wir diese Hand aber sogar aus einer relativ schlechten Position (MP) mit zwei Spielern nach uns, und das auch noch NACHDEM der UTG Spieler in den Pot gelimpt ist. Wir reduzieren also unsere Starthandkriterien vor dem Flop sehr weit nach unten und machen uns dadurch theoretisch verletzlich für Situationen, in denen wir dominiert sein könnten. Wir erarbeiten uns aber den Vorteil, dass wir durch die Erhöhung Position auf den Limper erhalten, falls die Erhöhung ohne Widerstand durchgeht. Der Flop kommt mit einem König und fast ohne mögliche Draws. Wir setzen aus unserer Position heraus direkt an, da unser Gegner mit 67%iger Wahrscheinlichkeit nicht getroffen hat. Unser Ace High könnte sogar die aktuell beste Hand sein. Der König auf dem Board wird den Gegner aber auch davon abhalten, eine getroffene Acht oder eine Vier weiterzuspielen. Wir nutzen also Position, Aggression und die Annahme, dass höchstwahrscheinlich sogar die beste Hand unter allen sechs ausgeteilten ist, um einen kleinen Pot mitzunehmen. Das wird und sollte in unserem Shorthanded-Spiel sehr oft passieren.

Kurze Anmerkung: Die Erhöhung mit ist in der Tat recht loose und wir würden sie nicht immer empfehlen. Allerdings hatten wir weitere Informationen über unsere Gegner, die wir in dieser speziellen Situation ausgenutzt haben, nämlich, dass die beiden Spieler hinter uns sehr tight spielten und nur selten callten (eher wäre mit einer guten Hand ein Reraise zu erwarten gewesen, in welchem Fall wir unsere Hand aufgegeben hätten).

  • Beispiel zwei



ist ebenfalls eine Hand, die man Fullring nur in ganz ausgewählten Situation spielen kann.  In dieser Shorthanded-Situation ist sie im Schnitt aber eine ganz gute Hand, wir haben zudem nur noch einen Spieler hinter uns und relativ gesehen eine ganz gute Position. Der Flop kommt Ace High, und eignet sich damit optimal, um unsere Aggression als Bluff fortzusetzen, da wir das As repräsentieren können und somit fast immer diesen kleinen Pot mitnehmen können. Damit haben wir auch gleich einen direkten Bezug zum Thema Bluffen in Shorthanded-Games. Diese sogenannten "Continuationbets", also ein Setzen auf dem Flop als derjenige, der schon vor dem Flop gesetzt hat, egal, ob der Flop getroffen wurde oder nicht, wird im Artikel "NLHE 6-max Flop Play" genauer behandelt.

Wie man nun gesehen hat, wird es Shorthanded sehr wichtig, Position auf die loosen, schlechten Spieler zu haben, damit man sie durch einen Raise vor dem Flop wie in Beispiel eins möglichst "isolieren" kann. Je öfter man es schafft, mit diesen Spielern Heads-up in eine Hand zu kommen, bei der man auch noch Position hat, desto wahrscheinlicher wird es, dass das Geld dieser Spieler Schritt für Schritt bei uns landet. Dabei spielt die Qualität der eigenen Hand nicht immer die ausschlaggebende Rolle, denn die wirklich schlechten Spieler sind im Schnitt mit noch schlechteren Händen als beispielsweise dabei.

Raisy Daisy ...

In Shorthanded-Spielen gibt es ein ungeschriebenes Gesetz:

Wenn man eine Hand spielen möchte, muss sie grundsätzlich erhöht werden.

Andersherum, oder etwas weicher formuliert: Es gibt fast nie einen Grund, vor dem Flop zu limpen. Der aufmerksame Leser kann sich aus den bisherigen Abschnitten auf jeden Fall schon einmal zwei Argumente ableiten:
  • Man möchte versuchen, sich eine absolute Position zu erkaufen und alle Spieler, die hinter einem in die Hand einsteigen könnten, gar nicht erst in den Pot zu lassen.
  • Man möchte die Hand mit einem loosen, schlechten Spieler, der bereits in die Hand eingestiegen ist, möglichst Heads-up bestreiten.
Alle weiteren Argumente, wie, warum und wann man vor dem Flop in 6-max-Spielen erhöht, werden im Artikel "NLHE 6-max Preflop Play" detailliert erörtert.

Image

Hat man erst einmal die Kriterien der eigenen Hände, die man vor dem Flop spielt, aufgeweicht, ergeben sich wiederrum ganz neue Einflüsse des eigenen Spiels auf das der Gegner. An einem Fullring-Tisch sind die schlechten Spieler nicht nur zu loose, sondern meist auch unaufmerksam, und selbst wenn man seit unzähligen Orbits keine Hand gespielt hat, wird für das Monster, das man ab und an bekommt, trotzdem gut bezahlt. Man kann nicht pauschalisieren, dass Shorthanded-Gegner aufmerksamer wären, aber je mehr man spielt und je öfter man mit einem ganz bestimmten Gegner aneinander gerät, desto mehr spielt der Faktor Image eine bedeutende Rolle. Gerade wenn ein Spieler viel an uns verloren hat, sei es durch Pech oder durch schlechtes Spiel, und er lädt noch einmal nach um weiterzuspielen, wird dieser Spieler unmittelbar von den bisherigen Ereignissen in seinem weiteren Spiel gegen uns beeinflusst.
Er könnte beispielsweise on Tilt versuchen, noch mehr Hände gegen uns auf Teufel komm raus zu spielen (was ein Riesenvorteil für uns wäre). Er könnte verzweifelt versuchen, uns zu bluffen, oder er könnte immer wieder vermuten, dass wir ihn bluffen wollen. Dies alles kommt an 6-max-Tischen viel stärker zum Tragen und will besser beachtet werden als an einem Fullring-Tisch. Andersherum kann uns das aggressive, loosere Spiel auch selbst beeinträchtigen, vermehrt schlechte Entscheidungen gegen bestimmte Spieler zu treffen, weil diese sich einfach ein sehr looses, aggressives Image aufgebaut haben.

Varianz

Jeder Pokerspieler liebt und hasst sie. Keiner kann sich ihr entziehen. Wir verdanken ihr unseren Upswing und wir verteufeln sie bei einem Downswing. Mit sechs Spielern am Tisch, einer aggressiven Spielstimmung und durchschnittlich qualitativ minderwertigeren Händen ist eine erhöhte Varianz vorprogrammiert. Es wird viel mehr gefühlte "Suck-outs", also verlorene Pots gegen eine Turn- oder Riverkarte, geben, als am Fullring-Tisch. Vermehrtes und aggressiveres Spielen lässt ganz einfach viel mehr Möglichkeiten, öfter zu gewinnen, wenn man hinten liegt, aber auch öfter zu verlieren, wenn man vorn liegt. Man sollte also für Shorthanded-Tische einen entsprechenden Puffer an Bankroll in der Hinterhand haben. Wir können es nicht klar genug sagen: Grundanforderungen an einen guten Shorthanded-Spieler sind:
  • ein striktes Bankroll-Management,
  • eine strike Handhabung der rechtzeitigen Limit-Auf- und Abstiege sowie
  • eine gesunde mentale Einstellung, diese Prinzipien für sich akzeptieren und damit umgehen zu können.

Näheres hierzu findet sich im Artikel "NLHE 6-max – Bankroll-Management".
Wer als Fullring-Spieler diese Artikel liest, hat nun viele neue Aspekte kennengelernt, aber viele alte Konzepte bleiben dennoch aus dem bekannten Fullring-NLHE-Spiel erhalten und müssen auch verinnerlicht sein (Potodds, Implied Odds, Positionsspiel etc.). Das 6-max-Spiel bietet ganz neue, wertvolle Gelegenheiten, seine eigene Winrate zu verbessern. Vor allem aber bietet es eine Menge schlechter Gegner, die das schnelllebige Actionklima lieben. Auf den höheren Limits (ab ca. NL200 und höher) wird es außerdem immer wichtiger, sich auch an einem Sechsertisch behaupten zu können, denn es gibt dort ganz einfach immer weniger verfügbare Fullring-Tische. Dieser und die folgenden Artikel sollen dabei helfen, auch in der NLHE-6-max.-Disziplin fit zu werden.

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