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Limit Hold'em: Der Flop

Der Flop ist ein entscheidender Moment im Texas Hold'em. Es ist sehr wichtig, die Stärke der eigenen Hand beurteilen zu können, bevor man auf dem Flop weiterspielt. Fehler, die auf dem Flop begangen werden, führen häufig zu weiteren, teuren Fehlern auf Turn und River.

Grundsätzlich sollte man sich auf dem Flop folgende Fragen stellen:

  • Gibt es Gründe, die Hand zu folden, und welche sind das? 
  • Welche Gründe gibt es zu checken/callen?
  • Welche Gründe gibt es zu raisen?

Hier eine Liste mit den Aspekten, die man auf dem Flop beachten sollte:

  • die Stärke der eigenen Hand
  • Wie stark ist meine Hand? Kann ich es mir erlauben, meine Hand zu „slowplayen" (also sehr passiv zu spielen, obwohl ich eine sehr starke Hand halte)? Falls ich einen Draw habe, wie stark ist dieser?
  • die Zusammensetzung des Flops (Flop-Struktur). Dies wird weiter unten erläutert.
  • die Anzahl der Gegenspieler
  • die Potgröße
  • die möglichen Hände der Gegenspieler

Wir werden in diesem Artikel auf die verschiedenen "Made Hands" (d. h. „fertige" Hände, die sich nicht mehr verbessern müssen) und ihre jeweilige Stärke eingehen.

Made Hands

  1. Straight und Flush

    Das sind offensichtliche Monsterhände, also extrem starke Kartenkombinationen. Oft ist es besser, diese Karten nicht slow zu spielen (also z. B. zu checken), sondern sie direkt auf dem Flop aggressiv zu spielen. Dies maximiert den Gewinn. Selbst solche Hände können durch Turn und River in Schwierigkeiten geraten. Hat man bspw. einen kleinen -Flush und es kommt ein weiteres , schlägt einen jedes , das höher ist als der eigene Flush.

  2. Drillinge

    Trifft man direkt auf dem Flop einen Drilling, hat man eine extrem starke Hand. Es gibt zwei Varianten, die man unterscheiden sollte.

a.    Set

Bilden die Holecards ein Paar (Pocketpair genannt) und erscheint auf den Flop eine dritte passende Karte, hält man ein Set. Ein solches trifft man ungefähr in einem von acht Fällen, wenn man ein Pocketpair hält und damit einen Flop sieht. Dies ist normalerweise ein Monster. Gegenspieler rechnen in der Regel nicht damit, dass man ein Set hält, weil Sets sehr selten auftreten und das Board keine besonderen Eigenschaften haben muss, damit ein Set möglich ist. Trifft man hingegen bspw. am Flop einen Flush, sind drei Karten einer Farbe auf dem Board und jeder Gegner ist gewarnt.

b.    Trips

Ein Drilling, bei dem eine unserer Holecards zu einem Paar auf dem Flop passt, wird Trip genannt. Trips sind sehr stark, allerdings nicht so gut wie ein Set. Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens sehen die Gegner das Paar auf dem Flop und wissen, dass jeder Spieler einen Drilling bilden kann, der eine weitere Karte dieser Range als Holecard hat. Und zweitens kann leicht ein anderer Spieler ebenfalls Trips mit einem besseren Kicker halten. Dies ist natürlich nur dann ein Problem, wenn der eigene Kicker schwach ist.

     3.  Two Pair

Two Pair ist eine sehr starke Hand, man hat mit ihr auf dem Flop gewöhnlich die beste Hand.
 
Man unterscheidet:

a.    Top Two Pair

Man trifft die beiden höchsten Karten auf dem Flop, kann z. B. mit den Holecards nach dem Aufdecken eines -Flops zwei hohe Paare bilden.

b.    Top and Bottom Two Pair

 

Man trifft die höchste und die niedrigste Karte des Flops, bildet z. B. mit den Holecards nach dem Aufdecken eines :10x-Flops ein niedriges () und ein hohes () Paar.

c.    Bottom Two Pair

Man trifft die beiden niedrigsten Karten des Flops. Beispiel: auf einem -Flop.

 

     4.    Overpair

Dies bedeutet, dass man ein Paar in seiner Hand hält, das höher ist als die größte Karte des Flops. Hat man nur wenige Gegner (maximal zwei), hält man meistens die beste Hand. Gegen eine hohe Anzahl von Gegnern ist das Risiko hinten zu liegen höher, man hat aber immer noch gute Chancen. In jedem Fall sollte ein Overpair aggressiv gespielt werden. Diese Spielweise vergrößert den Pot und zwingt oft einige Gegner mit Draws zur Aufgabe.

     5.    Top Pair

Die höchste Karte des Flops bildet mit einer unserer Holecards ein Paar. Die andere Karte unserer Holecards ist der sogenannte Kicker. Top Pair mit dem höchsten Kicker ist, ähnlich wie ein Overpair, eine starke Hand und sollte ebenfalls aggressiv gespielt werden. Top Pair mit mittlerem oder kleinem Kicker ist deutlich schwächer und muss vorsichtig behandelt werden.

    6.    Middle Pair

Bildet die zweitgrößte Karte des Flops mit einer unserer Holecards ein Paar, so spricht man vom Middle Pair. Die Wahrscheinlichkeit, die beste Hand zu halten, ist offensichtlich deutlich geringer als bei einem Overpair oder Top Pair, die Karte ist mittelstark.

    7.    Bottom Pair/Underpair

Die kleinste Karte des Flops und eine unserer Holecards bilden ein Paar oder man hält ein Paar in der Hand, das kleiner ist als alle Karten des Flops. Diese Hand ist schwach und sollte im Allgemeinen nicht weitergespielt werden.

Drawing Hands oder Draws

 

Kommen wir zu den Händen, die noch zusätzliche Karten brauchen, um sich zu einer Made Hand zu entwickeln.

  1. Flushdraw

    Als Flushdraw bezeichnet man vier Karten in einer Farbe (meist mit zwei Holecards und zwei Karten vom Board), z. B. :10h. Wenn man einen Flushdraw auf dem Flop hat, vervollständigt man seine Hand in 35 % der Fälle bis zum River.

    Ein Flushdraw ist sehr gut geeignet für einen Semi-Bluff. In diesem Fall spielt man seinen Flushdraw aggressiv, mit der Hoffnung, den Pot auch zu gewinnen, wenn man sich nicht zum Flush verbessert.

  2. Straightdraw

    Man unterscheidet den Open-ended Straightdraw (OESD) und den Inside Straightdraw, auch Gutshot (engl. für „Bauchschuss") genannt.

Beim OESD hat man acht Outs zu einer Straight, beim Gutshot dagegen nur vier.

•    Beispiel für einen Gutshot: Wir halten und das Board bringt .

•    Beispiel für einen OESD: Wir halten und das Board zeigt .

Ein OESD ist ebenfalls sehr gut geeignet für einen Semi-Bluff. Ein Gutshot ist eine schwache Hand, die meistens gefoldet werden sollte. Eine Ausnahme ist es, wenn die Hand noch andere Stärken hat, beispielsweise ein Flushdraw oder ein Paar.


Flop-Strukturen

  1. Drilling

    Pocketpairs sind sehr, sehr stark, wenn ein Drilling auf dem Flop erscheint. Je schwächer das Paar, desto aggressiver sollte man dieses spielen, denn man hat vermutlich die beste Hand. Allerdings ist man in dieser Situation sehr anfällig gegen Overcards (zur Erklärung siehe weiter unten) und sollte deshalb seine Hand schützen.

  2. Hohes Paar 

    Auf einem Flop wie sollte man eine Two-Pair-Hand (beispielsweise mit einem Pocketpair) nicht zu aggressiv spielen. Ein Overpair, in diesem Fall , ist eine gute Hand. Wenn aber noch viele Mitspieler aktiv sind, kann man oft davon ausgehen, dass jemand einen dritten König hält und damit bereits Trips hat (die ja stärker sind als ein Two Pair). Drawing Hands verlieren auf einem solchen Flop an Wert, da man sehr oft gegen Two Pairs oder Trips spielt, die sich zu einem Full House verbessern können und man so mit seiner getroffenen Straight oder seinem getroffenem Flush verliert.

  3. Niedriges Paar

    Enthält der Flop ein niedriges Paar, z. B. , kann man Overpairs und Top Pairs aggressiver spielen als auf einem Flop mit einem hohen Paar. Die Wahrscheinlichkeit, dass jemand anderes einen Drilling hat, ist deutlich geringer. Das liegt daran, dass die meisten Spieler eher hohe als niedrige Karten spielen.

  4. Zwei Karten einer Farbe

    Allgemein sollte man immer darauf achten, ob der Flop zwei Karten einer Farbe enthält. Wenn man selbst keinen Flushdraw hält und mit mehreren Spielern auf dem Flop ist, sollte man davon ausgehen, dass jemand anderes auf die dritte Flush-Karte wartet. Falls später eine weitere Karte dieser Farbe kommt, muss man entsprechend vorsichtig weiterspielen.

     

  5. Drei Karten einer Farbe

    Enthält der Flop drei Karten einer Farbe, z. B. , kann man (fast) immer profitabel  zum höchsten und zweithöchsten Flush drawen, also wenn man oder hält, aber kein zweites Karo auf der Hand hat. Kleinere Flushdraws (z. B. mit ) sollte man bei zu viel Action folden, da man häufig kaum noch gewinnen kann. Außerdem verliert man oft viel Geld, wenn man sich zum Flush verbessert und ein Gegenspieler eine höhere Karte dieser Farbe hält und damit einen (höheren) Flush trifft.

    Hat man auf dem Flop bereits einen kleinen Flush, sollte man sehr aggressiv spielen, da man sich recht sicher sein kann, die beste Hand zu haben. Allerdings können andere Spieler eine bessere Hand bilden, wenn eine weitere Karte dieser Farbe auf dem Turn oder River erscheint.

    Einen Nutflush (also mit dem As in der entsprechenden Farbe) kann man gegebenenfalls slowplayen. Sollte das Board dann aber mit der Turn- oder River-Karte ein Paar bilden, ist Vorsicht angeraten, denn nun kann ein Gegner ein Full House haben.

  6. Zwei verbundene Karten

    Auf einem ungepaarten Flop mit drei verschiedenen Farben ist ein Open-ended Straightdraw sehr stark, insbesondere, wenn man dazu noch Overcards hat (also Holecards, die höher sind als die höchste Karte des Flops).

    • Beispiel: auf einem -Flop.
    Hat man selbst keinen Straightdraw, so ist die Gefahr groß, dass mit einem solchen Board ein Mitspieler einen OESD hat.
  7. Drei verbundene Karten

    Drei verbundene Karten auf dem Flop, z. B. , sind ähnlich wie drei Karten von einer Farbe ein sehr gefährlicher Flop, da ein Gegner bereits eine Straight oder zumindest einen sehr guten Draw getroffen haben kann.

     

  8. Drei Highcards

    Um auf einem Flop wie eine starke Hand zu haben, muss man mindestens Top Pair mit dem höchsten Kicker halten, also in diesem Fall . Das niedrigeste Paar auf einem solchen Flop ist eine nahezu unspielbare Hand, da man häufig dominiert ist und verliert, auch wenn man sich zu Two Pair oder Trip verbessert.   

  9. Eine hohe und zwei niedrige Karten in unterschiedlichen Farben

    Flops wie werden generell von wenigen Händen getroffen. Weil es sehr schwer ist, auf einem solchen Flop weiterzuspielen, wenn man nicht mindestens Top Pair (also in diesem Fall eine Dame) hält, eignet sich ein solcher Flop sehr gut zum Bluffen. 

  10. Niedrige Karten in verschiedenen Farben

    Diesen Flop (z. B. ) „verpassen" die meisten Spieler, was bedeutet, dass sie keine starke Kartenkombination aus ihren Holecards und den drei Flop-Karten zusammenstellen können. Er ist deshalb gut zum Bluffen geeignet.

     

Betting-Strategien ...

 ... wenn man eine (sehr) starke Hand hält

Die Initiative hatte vor dem Flop ein anderer Spieler:

Wenn man vor dem Spieler an der Reihe ist, der vor dem Flop erhöht hat, sollte man versuchen, Checkraise zu spielen. Man checkt also, wenn man zum ersten Mal an der Reihe ist, mit der Idee zu erhöhen, falls der Spieler mit Initiative setzt. Dies sorgt dafür, dass der Pot größer wird, und genau das wollen wir mit sehr starken Händen erreichen. Gleichzeitig schützen wir unsere Hand, denn alle Spieler zwischen uns und dem Spieler, der auf dem Flop gesetzt hat, müssen nun zwei Bets callen.
Wenn man nach dem Preflop-Aggressor an der Reihe ist und dieser am Flop setzt, so sollte man seinen Bet einfach direkt erhöhen. Dadurch erhält man die meisten Informationen, ob man wirklich die beste Hand hat. Gleichzeitig schützt man seine Hand, denn andere Spieler müssen bereits zwei Bets callen, um die Hand weiterspielen zu können und wissen aber nicht, ob nicht noch einmal erhöht wird. Damit wird es für Mitspieler weniger profitabel, mit schlechteren Händen und Draws zu callen.

Allgemein ist es im Limit Hold'em sehr wichtig, mit der besten Hand zu setzen, oder - wenn möglich -  zu erhöhen.

... wenn wir vor dem Flop erhöht haben

Als Preflop-Aggressor sollte man fast immer einen Continuation-Bet machen, wenn man maximal zwei Gegner hat.


Als Continuation-Bet bezeichnet man das Setzen des Preflop-Aggressors auf dem Flop, unabhängig davon, ob dieser den Flop getroffen hat oder nicht. Gegen drei oder mehr Gegner sollte man einfach checken und folden, wenn man nichts getroffen hat. Falls man am Flop eine gute Hand gemacht hat, sollte man immer setzen.

  • Beispiel:
Alle Spieler passen zu Hero in Middle Position. Hero hält .
Hero raist, Button callt, Big Blind callt.
Flop:
BB checkt, Hero bettet.
Es ist hier unbedingt nötig zu betten, denn es ist sehr schwer für den Button und den Big Blind weiterzuspielen, wenn sie keinen halten. Im obigen Fall sind 6,5 Small Bets im Pot: zwei von Hero, zwei vom Button, zwei vom Big Blind und ein halber vom Small Blind. Hero riskiert nur einen Small Bet, um den Pot zu gewinnen. Die Gegner müssen deshalb nur selten folden, um den Continuation-Bet langfristig profitabel zu machen.

... wenn man eine mittelstarke Hand hält

Damit sind vor allem Hände wie Middle oder Bottom Pair gemeint. Auch hier ist man darauf angewiesen, ein gutes Verständnis für Odds und Outs zu haben.
Oftmals ist es korrekt, Checkcall zu spielen und zu sehen, wie die Hand weiter verläuft.

... wenn man eine (sehr) schwache Hand hält

Schwache Hände (also Holecards und Pocketpairs, die kleiner sind als die Karten auf dem Flop) sollte man gegen mehrere Gegenspieler konsequent folden.
Mit einem kleinen Pocketpair hat man nur noch zwei Outs, wenn man den Flop nicht trifft und gegen ein höheres Paar spielt. Auch wenn beide Holecards kleiner als die Karten auf dem Flop sind und man keinen Draw hat, sollte man folden, denn meistens ist man darauf angewiesen, Turn und River zu treffen, um die Hand zu gewinnen.

Generell sollte man folden,
- wenn man keine ausreichenden Odds bekommt
- wenn man keine ausreichenden Odds bekommt, um einen Bluff oder Semi-Bluff zu machen
- wenn man keine ausreichenden Implied Odds hat

  • Beispiele: 
  1. Hero ist BB mit .

Early Position (EP) callt, Middle Position 1 ( MP1) raist, Cut-off (CO) callt, BU callt, Hero callt, EP callt.

Flop:
Hero checkt, … , Hero foldet

      2.  Hero ist Small Blind (SB) mit
          MP1 callt, CO callt, Hero callt, BB checkt.t.

Flop:
Hero checkt, … , Hero foldet.

... bei Overcards

Als Overcards bezeichnet man Holecards, die höher sind als die drei Karten auf dem Flop.
Overcards sind generell nicht einfach zu spielen. Sehr wichtig ist, dass man das Konzept der Odds und Outs versteht und seine Outs korrekt discountet. Dazu sollte man sich möglichst sicher sein, ob die eigenen Holecards bzw. welche der eigenen Holecards wirklich die beste Hand bilden.

  • Beispiel:  

Hero ist am Button mit .
MP1 callt, MP2 callt, Hero callt, SB callt, BB checkt.

Flop:
SB checkt, BB checkt, MP1 bettet, MP2 callt, Hero foldet, SB foldet, BB foldet.

Der Fold hier ist recht knapp. Wir haben Potodds von 7:1 (vor dem Flop gehen fünf Small Bets in den Pot, auf dem Flop gehen zwei Small Bets in den Pot, wir müssen einen Bet callen). Im besten Fall haben wir hier sechs Outs, allerdings müssen wir in dieser Situation einige Outs discounten. Denn es kann durchaus sein, dass unsere Gegner hier Karten wie KT, QT oder gar TT halten. In diesem Fall helfen uns ein König und/oder eine Dame nicht, die Hand zu gewinnen. Deshalb haben wir vermutlich nur drei bis vier Outs und die Potodds von 7:1 reichen nicht aus, damit wir auf vier Outs hoffen können. 

  • Ein weiteres Beispiel:

Hero ist BU mit .
MP1 callt, MP2 callt, Hero callt, SB callt, BB checkt.

Flop:
Die Betting-Sequenz ist nun etwas anders: SB checkt, BB checkt, MP1 bettet, MP2 raist, Hero callt.

Eine sehr ähnliche Situation, allerdings ist der Flop etwas besser, denn wir haben zusätzlich noch einen Gutshot-Straightdraw mit dem und drei Karten zu einem -Flush. Wenn wir einen treffen, haben wir die aktuell bestmögliche Hand, die Nutstraight, und brauchen diese vier Outs nicht zu discounten. Damit haben wir sechs bis sieben Outs und können damit profitabel callen, auch wenn der MP1-Spieler möglicherweise nochmals erhöht. Außerdem ist es durchaus möglich, dass der SB oder BB callen und den Pot damit noch profitabler machen.

Overcards sind erheblich stärker, wenn man zusätzlich noch andere Draws hält – selbst dann, wenn diese für sich genommen schwach sind. Overcards mit einem Gutshot sind meistens spielbar und selbst drei Karten zu einer Straight oder einem Flush verstärken die Overcards deutlich. 

  • Noch ein Beispiel:

Hero ist under-the-gun (UTG) mit .
Hero raist, UTG+1 callt, UTG+2 callt, CO callt, BB callt.

Flop:
BB checkt, Hero checkt, UTG+1 bettet, UTG+2 callt, CO raist, BB foldet, Hero foldet.

Auf diesem Flop sollte man keinen Continuation-Bet vornehmen, da wir hier gegen viele Gegenspieler antreten und den Flop verpasst haben. Auch wenn wir hier Potodds von ca. 7:1 haben, reichen diese nicht aus. Da wir hier oft gegen Two Pair, One Pair mit Straightdraw oder Flushdraw spielen, müssen wir unsere Outs sehr stark discounten.

Wie eingangs erwähnt ist der Flop ein entscheidender Moment beim Pokern, da hier oft schon die Entscheidungen über Aufgeben und Weiterspielen gefällt werden müssen. Neben der richtigen Beurteilung der Stärke der eigenen Hand ist es auf dem Flop außerdem extrem wichtig, die Gegner richtig einzuschätzen und entsprechend aggressiv oder weniger aggressiv zu agieren.

 

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