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Fixed-Limit Hold'em: Einführung

Poker ist ein Spiel, bei dem man entweder ein Verlierer ist oder sich ständig versucht weiterzubilden und dementsprechend Gewinn einfährt. Nicht anders ist es beim Fixed-Limit Hold'em (kurz: Limit Hold'em).

Daher ist es für die Erarbeitung eines umfangreichen Pokerwissens wichtig, sich mit dieser Version des Pokerns näher vertraut zu machen. Bei PokerStars School wird Schritt für Schritt gezeigt, welche Mittel und Wege notwendig sind, um dabei auch erfolgreich zu sein. Den ersten Schritt machen wir im Fixed-Limit Holdʼem.

Fixed-Limit Holdʼem ist eine sehr populäre Pokervariante. In der Vergangenheit wurden in Casinos praktisch nur Fixed-Limit Holdʼem oder Stud angeboten. Inzwischen wird auch viel No-Limit Holdʼem gespielt, dennoch bleibt Limit Holdʼem ein sehr verbreitetes Spiel. Man findet jederzeit Dutzende von Tischen verschiedenster Limits auf PokerStars.

Fixed-Limit Hold'em ist ideal für Pokeranfänger.

Dies liegt schlicht und einfach daran, dass man immer nur einen festgelegten Betrag setzen kann. Man hat also keine Entscheidung zu treffen, wie viel man setzt. Außerdem kann man in einer einzelnen Hand nur vergleichsweise wenige Chips verlieren.

Dennoch ist Limit Holdʼem auch für erfahrene Spieler geeignet.

Im Limit Hold'em wird man häufig vor sehr komplexe Entscheidungen gestellt. Trifft man diese richtig, bringt einem jede einzelne einen kleinen Vorteil über die Gegner. Weil diese Entscheidungen sehr zahlreich sind, kann man sich so einen erheblichen Vorsprung erarbeiten.


In diesem Artikel wird zuerst noch einmal auf die Grundlagen eingegangen. Danach werden limitspezifische Themen erläutert.

Die Blinds

Die Blinds in Fixed-Limit-Spielen sind deutlich größer als in vergleichbaren No-Limit-Spielen. In einem $1/$2-Limit-Spiel sind die Blinds $0,50 und $1 groß. Große Blinds machen einerseits das Spielen aus den Blinds und das Verteidigen der Blinds wichtig, auf der anderen Seite wird das Angreifen („Stehlen") der Blinds auch lukrativer. Von einem Angriff auf die Blinds spricht man, wenn ein Spieler aus später Position mit einer mäßig starken Hand erhöht, um die Blinds direkt zu gewinnen. Bei der Verteidigung der Blinds callt oder reraist ein Spieler, um dem Angreifer den Pot nicht kampflos zu überlassen.

Draws im Limit Holdʼem

Starke Draws wie Open-ended Straightdraws und Flushdraws kann man im Limit Hold'em fast immer profitabel spielen. Das liegt daran, dass nur ein festgelegter Betrag gesetzt werden kann, der relativ zum Pot meistens sehr klein ist. Wenn bspw. $20 im Pot sind und der Gegner setzt $4, muss man nur $4 riskieren, um $24 zu gewinnen. Man braucht keine hohe Wahrscheinlichkeit, seinen Draw zu treffen, um dieses Risiko einzugehen. Dies macht Fixed-Limit Holdʼem auf der einen Seite sehr frustrierend, nämlich wenn man seine starken Hände nicht ausreichend gegen Draws schützen kann. Auf der anderen Seite kann man selbst natürlich auch profitabel mit vier Karten zu einem Straight oder Flush gegen starke Hände callen und große Pots gewinnen, wenn man seinen Draw trifft. 

Die tight-aggressive Spielweise

Die tight-aggressive Spielweise kann an dieser Stelle nur grob skizziert werden, in den folgenden Limit-Holdʼem-Artikeln wird sie aber ganz genau erklärt.
Im Limit Holdʼem ist es generell wichtig, nur profitable Starthände zu spielen und unprofitable Karten zu passen. Nur wenige, sehr starke Karten zu spielen, nennt man „tight".
Es mag Anfängern langweilig vorkommen, nur ca. jede fünfte Starthand spielen zu dürfen, allerdings ist dies einer der wichtigsten Vorteile, die ein guter Fixed-Limit-Holdʼem-Spieler hat.
Aggressivität ist ein weiterer Schlüssel zum Erfolg beim Poker, ganz besonders im Limit Holdʼem. Wenn wir es schaffen, durch unser aggressives Spiel alle Gegner zum Folden zu bringen, obwohl wir nicht die beste Hand halten, ist dies für uns von großem Nutzen. In dem Fall gewinnen wir einen Pot, den wir ansonsten mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren hätten.
Besonders Draws werden in der Regel aggressiv gespielt.

An wie vielen Tischen sollte ich spielen?

Eine schwierige Frage, die pauschal nicht zu beantworten ist. Anfänger sollten an nur einem Tisch spielen, damit sie sich voll auf das Spiel konzentrieren können und die Software kennenlernen. Mit mehr Erfahrung kann man dann einen oder mehrere Tische hinzufügen. Allerdings sollte man immer nur so viele Tische spielen, dass man trotzdem optimale Entscheidungen trifft. Mit der Zeit erwirbt man die Fähigkeit, mehrere Tische spielen zu können, automatisch.

Was ist sonst noch zu beachten?

  • Auf den Big Blind zu warten, spart Geld! Manchmal muss man zwar einige Hände abwarten, bis man in der Position des Big Blinds in ein Spiel einsteigen kann, aber dennoch sollte man diese Wartezeit in Kauf nehmen und erst dann zahlen, wenn man auch muss. Es bringt nichts, blind die Mindesteinsätze zu zahlen, wenn man in den meisten Fällen anschließend seine Karten passen muss. Wer ganz ungeduldig ist, endlich ins Spiel eingreifen zu können, kann am Cut-off die Blinds blind zahlen.
  •  Man sollte sich mit mindestens 25 Big Bets am Tisch einkaufen. Dies ist deshalb sinnvoll, weil man vor Beginn jeder Hand mindestens zwölf Big Bets haben sollte (entspricht einem Dollar an einem $0,02/$0,04-Tisch). Wenn man eine Monsterhand trifft, sollte man alle vier Wettrunden bis zum Maximum raisen (also cappen) können, um voll ausbezahlt zu werden. Dazu benötigt man zwölf BB. Wenn man sich mit weniger als 25 BB einkauft, muss man Chips nachkaufen, sobald man eine Hand verloren hat.

     

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