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FLHE Advanced: Anpassungen

Im Ausbildungsbereich für fortgeschrittene Konzepte sprechen wir unter anderem über Strategien wie Bluffs, Slow Plays, verschiedene Bet-Varianten etc. In diesem Artikel wird nun die Anwendbarkeit dieser einzelnen Konzepte im Limit Hold'em besprochen. Generell ist der Einsatz sämtlicher Konzepte sehr situationsabhängig und entsprechend ist ein gewisses Maß an Spielerfahrung nötig, um das richtige Timing zu finden. Denn stimmt dieses nicht und der Gegner hat vielleicht doch eine andere Hand als erwartet, wird leicht das Gegenteil von dem erreicht, was eigentlich beabsichtigt war.
Dies vorausgeschickt gehen wir auf eventuell notwendige Anpassungen für FLTH ein:

Semi-Bluffs

(siehe auch den Artikel Semi-Bluff)

Wenn wir einen Draw wie einen OESD oder Flushdraw halten, können wir uns entscheiden, diesen aggressiv zu spielen. Das eröffnet uns die Möglichkeit, die Hand bereits zu gewinnen, bevor die nächste Karte gegeben wird. Als Alternative gewinnen wir die Hand vermutlich, wenn sich unser Draw realisiert.

Besonders in Heads-Up-Pots kann man Semi-Bluffs häufig anwenden, da nur ein Gegner zur Aufgabe seiner Hand bewegt werden muss. Und die Erfolgswahrscheinlichkeit steigt natürlich zusätzlich, wenn wir bei unserem Gegner eine lediglich schwache Hand vermuten.

Neben dem Umstand, Pots eventuell ohne Showdown gewinnen zu können, bietet der Semi-Bluff einen weiteren Vorteil: Wir werden für unsere Gegner schwerer lesbar. Wenn wir nur mit starken Händen raisen, können aufmerksame Gegner dieses Muster recht schnell erkennen und sich auf unser Spiel einstellen. Das wollen wir aber vermeiden und Moves wie ein Semi-Bluff helfen dabei.

Generell sollten Semi-Bluffs gegen Spieler, die (zu) häufig zum Showdown gehen, seltener eingesetzt werden als gegen tighte Spieler, die (zu) viel folden.

Je nach unserer Position gibt es verschiedene Möglichkeiten zum Semi-Bluffen (Flop und Turn). In Position können wir

  • den Flop setzen bzw. erhöhen und den Turn setzen, nachdem der Gegner zu uns gecheckt hat,
  • einen Flopbet callen und den Turn dann raisen.

Außer Position haben wir drei Möglichkeiten:

  • Den Flop setzen bzw. reraisen und Turn setzen.
  • Einen Flopbet callen und den Turn checkraisen.
  • Einen Flopbet callen und den Turn setzen.

Diese verschiedenen Linien sollten variiert werden, jedoch ist es von Vorteil, wenn die Betting-Lines, bei denen viel Action auf dem Flop stattfindet, mit starken Draws (also vielen Outs wie z. B. einem Flushdraw plus Overcards) gespielt werden. In solchen Situationen kann es sogar vorkommen, dass wir gar keinen echten Semi-Bluff mehr spielen, da wir manchmal sogar Favorit gegen die Hand des Gegners sind. Auch wenn das Setzverhalten gleich ist, würde es sich dann formal um einen Valuebet handeln.

Natürlich können wir auch auf dem Flop semi-bluffen. Ein Beispiel dafür wäre das Freecardplay aus dem Draw-Artikel (siehe auch FLHE Advanced: Draws). Weil die Gegner in der Regel auf dem Flop aber oft für einen Small Bet callen, sollte die Fold Equity eines Raises am Flop nicht überschätzt werden. Andererseits kostet uns ein Semi-Bluff auf dem Flop auch einen Small Bet weniger als auf dem Turn und muss entsprechend seltener erfolgreich sein, um einen Profit zu zeigen.

  • Beispiel:
    Gehen wir von folgender Situation auf dem Flop aus: Ein Gegner in mittlerer Position callt, der Small Blind callt und wir checken mit einer Hand wie im Big Blind. Der Flop bringt und wir treffen ein Paar und einen Backdoor-Flushdraw. Es ist durchaus möglich, dass wir hier die beste Hand halten. Keiner der Gegner hat vor dem Flop erhöht und somit ist es unwahrscheinlich, dass einer der beiden ein As hält. Der Pot ist klein und somit besteht die Chance, dass die Gegner eine bessere Hand, in diesem Fall oder bis , folden, sollten wir ansetzen. Wenn wir dennoch gecallt werden, ist es recht wahrscheinlich, dass wir momentan geschlagen sind, haben aber bis zu fünf Outs.
  • Noch ein Beispiel:
    Wir versuchen die Blinds mit vom Button aus zu stehlen, beide Blinds callen allerdings. Der Flop kommt und der Smallblind setzt an. Der Bigblind foldet und wir entscheiden uns zu callen (angemerkt sei, dass man hier auch Argumente finden kann, die für einen Raise oder einen Fold auf dem Flop sprechen).
    Der Turn ist die und wir haben nun zusätzlich zu unserem Paar Zehnen noch den Nutflushdraw. Der Smallblind setzt und wir sind uns sicher, dass er eine Hand hält, die unser Paar Zehnen schlägt.
Ein wenig Mathe...

... zum vorangehenden Beispiel. Es sind momentan fünf Big Bets im Pot (6 x Small Bets preflop (da geraist) + 2 x Small Bets auf dem Flop + 1 x Big Bet auf dem Turn = 10 Small Bets = 5 Big Bets), mit unseren neun klaren und bis zu fünf zusätzlichen Outs für die Paare können wir hier profitabel callen. Wenn wir mit elf Outs rechnen und weiter davon ausgehen, dass der Gegner auf dem River mit seiner vermuteten mittelstarken Hand Check/Call spielen wird, ergibt sich:

  • EV(Call) = 0,23 x (6 + 1) - 0,77 x 1 = 0,84 Big Bets

0,23 (= 23 %) ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir eines unserer Outs treffen ((11 Outs x 2) + 1). Dann gehen wir davon aus, dass wir den bisherigen Pot (zu dem wir dann unseren Call hinzuzählen müssen) gewinnen, und zusätzlich einen weiteren Big Bet des Gegners (Implied Odds). In den anderen Fällen (Gegenereignis = 1 – 0,23 = 0,77 = 77 %) verlieren wir einen Big Bet (den Call am Turn).

Wir gewinnen mit diesem Turncall und einem Riverbet, sollten wir unseren Draw treffen, also im Schnitt 0,84 Big Bets. Manchmal wird unser Gegner auch Bet/Call oder Bet/Fold spielen, wenn wir treffen. Das liegt an unserer besseren Position. Dafür folden wir aber auch hin und wieder die beste Hand mit unserem Paar Zehnen gegen einen Riverbet, sollte unser Draw nicht kommen und unsere Einschätzung falsch sein, der Gegner könne unser Paar schlagen. Gehen wir also davon aus, dass durchschnittlich je ein Bet von uns und dem Gegner in den Pot gehen wird, sollten wir auf der sicheren Seite sein.

Wollen wir nun berechnen, wie hoch der Erwartungswert eines Raise ist, müssen wir zunächst wieder einige Annahmen treffen:

  • Wenn der Small Blind unseren Turnraise callt, ist seine Hand stark genug, um auch einen Riverbet zu callen.
  • Wenn wir keines unserer Outs treffen, verlieren wir. 
  • Wenn wir aber treffen, gewinnen wir einen weiteren Einsatz auf dem River.

Damit ergibt sich folgende Rechnung:

  • EV(Raise) = 0,23 x (8 + 1) - 0,77 x 2 = 0,53 Big Bets

Hier haben wir also auf dem Turn bereits acht Big Bets im Pot (4 Big Bets vor dem Turn + 1 Turnbet des Gegners + 2 Big Bets von uns (Raise) + 1 Big-Bet-Call des Gegners). Unsere Implied Odds, sollten wir unseren Draw bekommen, sind wieder ein Big Bet (Check/Call des Gegners). Unser Risiko ist allerdings etwas höher, nämlich zwei Big Bets durch unseren Raise.

In der Rechnung gehen wir aber davon aus, dass der Small Blind immer callt. Sollte das der Fall sein, sinkt unser Erwartungswert durch den Semi-Bluff um 0,31 Big Bets. Das ist auch verständlich, denn die Bluff-Komponente des Semi-Bluffs wäre dann wertlos und hätte keinen (positiven) Einfluss auf den EV. Unser Raise kann also nur besser sein als ein reiner Call am Turn, wenn der Gegner hin und wieder eine Hand weglegt, die uns schlagen könnte, sollte unser Draw nicht eintreffen.

Wie können wir berechnen, wie oft der Gegner bessere Hände (als ein Paar Zehnen) folden muss, damit der Semibluff genauso profitabel ist wie ein Call? Dazu nehmen wir den EV(Call) und setzen diesen gleich mit dem EV(Semi-Bluff), wobei dieser sich berechent aus dem EV(Call), ergänzt um eine Fold-Komponente. Im Fall eines Folds würden wir fünf Big Bets (Pot nach dem Flop + Turnbet des Gegners) gewinnen, und das in der Häufigkeit, in der der Small Blind aufgibt.

Damit ergibt sich:

  • EV(Semi-Bluff) = EV(Raise) + X x 5 = 0,53 + X x 5

Wenn EV(Call) < EV(Semi-Bluff), dann ist ein Semi-Bluff profitabel.

  • EV(Call) < EV(Semi-Bluff)
    0,84 < 0,53 + X x 5
    0,31 < X x 5
    0,31/5 < X
    0,062 < X

Unser Gegner muss also lediglich häufiger als in 6,2 % der Fälle gegen unseren Turnraise folden, damit dieser profitabler ist als ein einfacher Turncall.

Es ist natürlich möglich, dass der Gegner eine sehr starke Hand hält und unseren Turnraise nochmal erhöht. In diesem Fall machen wir unseren Draw unnötig teuer, denn wir zahlen auf dem Turn drei anstatt einen Big Bet und haben gleichzeitig keine Fold Equity, da der Gegner eine solche Hand nie aufgeben würde.

Semi-Bluffs sollten also hauptsächlich dann eingesetzt werden, wenn man eine Chance sieht, dass der Gegner eine bessere Hand foldet und vermutet, dass die Hand des Gegners nicht zu stark ist. Gegner, die häufig zum Showdown gehen, sind also keine geeigneten Ziele, genauso wenig wie sehr aggressive Gegner, die uns mit vielen Händen auf dem Turn reraisen.

Bluffs

(siehe auch Artikel Der Bluff)

Anders als beim Semi-Bluff haben wir beim reinen Bluff keine Outs, die uns die beste Hand bringen können, falls wir gecallt werden. Hier geht es also ausschließlich darum, den oder die Gegner zum Folden der besten Hand zu bewegen. Dadurch, dass wir keine Outs haben, wenn wir gecallt werden, müssen die Gegner in Vergleich zu einem Semi-Bluff deutlich häufiger folden, um diesen Spielzug profitabel zu machen.

Dennoch ist es so, dass man durch einen Bluff mit dem Einsatz von ein oder zwei Bets den gesamten Pot gewinnen kann. Wenn also vier Big Bets im Pot sind und wir einen Bet in einen Bluff investieren, reicht es, wenn der Gegner in 20 % der Fälle eine bessere Hand foldet.

Weil unsere Gegner das aber in der Regel ebenfalls wissen, wird im Limit Hold'em recht selten in großen und mittelgroßen Pots gefoldet, denn der Gegner im obigen Beispiel muss einen Big Bet für einen Pot mit fünf Big Bets callen, es reicht ihm also, wenn er in 16,6 % der Fälle die bessere Hand hat.

Slow Play

(siehe auch Artikel Das Slow Play)

In aggressiven Limit-Partien ist es selten notwendig, seine starken Hände mit einem Slow Play zu tarnen. Wie im Made-Hands-Artikel bereits angesprochen kann es vorteilhaft sein, mit dem Raise bis zum Turn zu warten, wo sich die Bet-Größen im Vergleich zum Flop verdoppeln. In der Regel sollten aber starke Hände von Beginn an stark gespielt werden.

Preflop sollte komplett auf Slow Plays verzichtet werden.

Check/Raise

(siehe auch Artikel Der Check/Raise)

Der Check/Raise ist ein Standardspielzug für jeden Limit-Spieler und kann in vielen Situationen angewendet werden: Sowohl zur Value-Steigerung mit starken Händen als auch als Semi-Bluff mit Draws.

Verteidigen wir unsere Blinds gegen einen Stealraise, sind wir in sämtlichen Postflop-Runden out-of-position. Und so ist unsere erste Postflop-Aktion bei einem vorteilhaften Flop in der Regel ein Check/Raise. Auch wenn preflop ein Spieler mit Position auf uns reraist und wir einen guten Flop treffen, können wir fast immer einen Check/Raise ansetzen.

In beiden Situationen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die meisten Gegner einen Continuation-Bet ansetzen, egal, ob ihnen der Flop gefällt oder nicht.

Auf Boards, auf denen viele Draws möglich sind, sollte das erhöhte Value, das mit einem erfolgreichen Check/Raise erzielbar ist, mit dem entgangenen Value durch eventuell gewährte Freecards abgewogen werden.

Valuebet

(Siehe auch Artikel Der Valuebet)

Valuebets sind elementare Bestandteile erfolgreichen Pokerspielens im Allgemeinen und ganz besonders in schwierigeren Limit-Partien. Wenn man davon ausgeht, dass ein guter Spieler eine Winrate von ein bis zwei Big Bets pro 100 Händen aufweisen kann, wird schnell klar, dass hier jeder einzelne gewonnene bzw. verlorene Bet schnell Auswirkungen zeigt.

Raise for free Showdown 

Ein Konzept, das sich in den Bereich der Valuebets einordnen lässt, ist der „Raise for a free Showdown".

Dieser Spielzug lässt sich nur in Position und in der Regel nur heads-up anwenden. Wenn wir beim Gegner eine mittelstarke Hand oder einen Draw vermuten, können wir auf dem Turn mit einer ebenso mittelstarken Made Hand erhöhen. Wenn der Gegner callt, checken wir den River (vorausgesetzt, wir verbessern unsere Hand nicht weiter). Dadurch machen wir zum einen Draws teurer (Valuebet) und können häufig schwächere Draws zum Folden bringen. Gleichzeitig geben wir unserem Gegner die Gelegenheit, sogar eine stärkere Hand zu folden.

  • Ein Beispiel:
    Wir wollen vom Button mit stealen, der Small Blind callt. Der Flop bringt uns mit das mittlere Paar und der Gegner setzt. Wenn wir davon ausgehen, dass er hier nicht nur mit einer Dame, sondern auch mit Straßen- und Flushdraws setzen würde, können wir einen ungefährlichen Turn - wie beispielsweise einen Jack - raisen. Callt der Gegner unseren Raise, können wir recht sicher davon ausgehen, dass er eine Dame oder einen der genannten Draws hält. Angenommen, der River ist ein weiteres Blank, werden wir hier ziemlich sicher nur gecallt, wenn wir geschlagen sind (der Gegner hält z. B. die Dame) und wir sollten den River hinterher checken.

Natürlich besteht immer die Gefahr, dass der Gegner unseren Turnraise reraist. Und weil dies in den meisten Fällen auf eine starke Hand hindeutet, sollten wir in der Regel folden. Wenn unser Gegner also so aggressiv spielt, dass er in diesen Situationen häufig einen Draw als Semi-Bluff reraist, sollte lieber eine passive Linie gewählt werden.

Continuation-Bets

(Siehe auch Der Continuation-Bet)

Continuation-Bets sind im Limit Hold'em eine starke Waffe und sollten regelmäßig angewendet werden. In der Regel sehen wir mit nur einem oder zwei Spielern den Flop, nachdem wir preflop erhöht haben. Wenn wir in Position sitzen und der oder die Gegner zu uns gecheckt haben, sollten wir nahezu immer setzen.

Viele Gründe sprechen für regelmäßige Continuation-Bets:

  1. Wer vor dem Flop erhöht, signalisiert eine starke Hand. Dadurch gewinnt man häufig die Initiative und die Gegner checken auf dem Flop zum Preflop-Raiser.
  2. Die meisten Hände mit denen vor dem Flop, korrekterweise, erhöht wird, sind spekulativer Natur. Wenn ein Spieler auf Zehnertischen mit 11 % seiner Hände erhöht, hat er in den meisten Fällen kein Paar, sondern hohe ungepaarte Karte wie z. B. . Die Wahrscheinlichkeit, dass man mit z. B. auf dem Flop ein Paar oder besser trifft, also ein weiteres As oder ein König auf dem Flop auftaucht, beträgt nur 35 %. Das heißt im Umkehrschluss, dass man in 65 % der Fälle lediglich A-high hat.
    Folgendes Beispiel:
    Ein Spieler erhöht vor dem Flop under-the-gun (UTG) mit AK und wird nur vom Button gecallt. Der Flop bringt 26J. Wenn der UTG-Spieler jetzt checkt, wird der Button in fast 100 % der Fälle setzen und der UTG-Spieler muss entscheiden, ob er mit maximal sechs Outs weiterspielen möchte.
  3. Der Gegner hat in der Regel (auch) nichts getroffen.
  4. Der Continuation-Bet muss nicht oft funktionieren, um profitabel zu sein.
    Beispiel:
    Wir erhöhen auf dem Button, nur der Big Blind callt. Am Flop sind viereinhalb Small Bets (0,5 + 2 + 2) im Pot und wir riskieren einen Small Bet, um diesen Pot zu gewinnen.
    Das Verhältnis ist also 1:4,5. In diesem Verhältnis muss der Gegner mindestens folden, damit der Continuation-Bet profitabel ist. Um dieses Verhältnis auszurechnen, muss man eins ins Verhältnis setzen zu allen Bets (inklusive unserem eigenen). Der Gesamtpot ist also fünfeinhalb Small Bets groß. Unser Bet macht daran einen Anteil von 1/(Alter Pot + Bet) = 1/(4,5 + 1) = 1/5,5 = 18 % aus. Sobald der Gegner also häufiger als in 18 % der Fälle foldet, erzielen wir einen sofortigen Gewinn.
  5. Wir sind nicht durchschaubar: Wer nur setzt, wenn er den Flop getroffen hat oder bereits ein Paar in der Hand hatte, macht es den Gegnern zu einfach.
  6. Der Gegner kann eine bessere Hand haben und trotzdem folden. Wenn wir mit erhöhen und von einem Gegner mit gecallt werden, sind wir in großen Schwierigkeiten, sobald der Flop einen weiteren König bringt. Auf einem Flop von hat der Gegner aber ebenfalls nicht getroffen und wird auf einen Conti-Bet hin häufig folden. Dasselbe gilt für kleine Paare, mit denen der Gegner in der Regel keinen einfachen Call hat, sobald zwei oder drei höhere Karten auf dem Flop erscheinen.

Trotz dieser Aufzählung sollte manchmal auf einen Continuation-Bet verzichtet werden. Nämlich immer dann, wenn unser Einsatz keinen positiven Erwartungswert aufweist – wir also glauben, dass unser/e Gegner nicht ausreichend häufig foldet/-n. Das ist besonders dann der Fall, wenn der Flop viele Draws bringt und/oder viele Spieler den Flop gesehen haben. Es hängt also stark von der jeweiligen Situation ab, wann die einzelnen Konzepte anzuwenden sind oder nicht.
Block- und Feeler-Bets sind im Limit nicht anzuwenden, da die Bet-Größen fix sind.

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