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EPT Momente: Martin Nielsen macht den Weg frei für Sebastian Ruthenberg
In zwölf Tagen fällt im Casino Barcelona der Startschuss zum Tour-Stopp der European Poker Tour in Barcelona. Höhepunkt des fast zweiwöchigen Festivals ist natürlich der am 26. August beginnende €5.3000 Main Event.

In jüngster Vergangenheit blieben große Ergebnisse deutscher Pokerspieler speziell beim Main Event aus, dennoch bleibt Barcelona durch die Erfolge von Sebastian Ruthenberg (Season 5), Martin Schleich (Season 8) und Andree Lettau (Season 11) ein gutes Pflaster.

Zur Einstimmung auf den kommenden Tour-Stopp haben wir für euch insgesamt vier unvergessliche Hände mit deutscher Beteiligung herausgesucht. Die Hände sind kurios, kontrovers, brutal und eiskalt.

Beginnen wir mit dem ersten Triumph eines deutschen Pokerspielers bei der EPT Barcelona.

Sebastian Ruthenberg zählte im April 2008 zum damals neu gegründeten Team PokerStars.de ShootingsStars, dem unter anderem auch George Danzer und Jan Heitmann angehörten.

Drei Monate später gewann Sebastian die $5.000 Stud Hi-Lo Championship der World Series of Poker und reiste so im August als Bracelet-Gewinner zum Saisonauftakt der fünften Saison der European Poker Tour nach Barcelona.

Im Vergleich zur Gegenwart, gleicht die Main Event-Struktur von damals - mit 10.000 Chips und einstündigen Levels - fast schon einem Turboturnier, das Buy-in fiel dagegen mit €8.250 üppiger aus. Und diese schnelle Struktur machte sich dann besonders an der Bubble zum Finaltisch bemerkbar.

Über drei Stunden spielten die letzten neun Spieler den letzten Bustout des Tages aus, die Blinds stiegen in diesem Zeitraum auf 20.000/40.000/4.000 und Chipleader Martin Nielsen aus Dänemark hielt gerade einmal 26 Big Blinds.

Sebastian zählte mit 12 Big Blinds zu den Shorties, open-pushte diese dann mit . Was danach passierte, könnt ihr euch im folgenden Video ab Minute 12 am besten selbst anschauen.
 
Über diese Hand, in der Nielsen Pocketjacks für 12 Big Blinds foldete, wurde noch lange Zeit danach diskutiert.

Jason Mercier hätte Ace-Queen nach einem Re-Push sicher gefoldet, wäre nicht als Shortie an den Finaltisch gestartet und wahrscheinlich auch nicht bereits auf Platz sechs gebusted.

Sebastian hätte als Neunter den offiziellen Finaltisch verpasst, wäre mit €74.400 Preisgeld zurück nach Hamburg gereist. Doch so ging er als Zweiter nach Chips ins Finale, holte sich den EPT-Titel und ein Preisgeld in Höhe von €1.361.000.
 

Nielsen schied auf Platz acht aus, Sebastian lächelte mit der EPT Trophy
 
Und Martin Nielsen? Der ging zwar als knapper Chipleader ins Finale, bekam dort aber kein Bein mehr auf den Boden und verabschiedete sich direkt auf Rang acht.

That's Poker!

Am Freitag beschäftigen wir uns mit einer Hand aus dem Jahr 2009, die für noch viel mehr Gesprächsstoff in der Pokerwelt sorgte.
Quelle: PokerStarsBlog.de

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